
Uber kauft Delivery Hero: Kaltes Essen kommt jetzt im Taxi
Der US-Riese Uber kauft den deutschen Lieferdienst Delivery Hero für fast 13 Milliarden Euro. Damit gehören die Lieferhelden jetzt offiziell zu den Leuten, die uns nachts betrunken nach Hause fahren. Der Plan ist clever. In Zukunft bringt der Uber-Fahrer nicht nur die Pizza, sondern nimmt den Kunden direkt auf dem Beifahrersitz mit. So bleibt das Essen durch die Körperwärme des Fahrgasts wenigstens lauwarm. In Berlin hoffen viele Nutzer schon auf ein neues Kombi-Paket: 'Einmal Döner mit scharf und fahr mich bitte direkt ins Bett'. Experten rätseln aber noch über die Logik hinter der Milliardensumme. Wer zahlt 13 Milliarden für eine Firma, deren Hauptgeschäft daraus besteht, Radfahrer bei Regen durch Schlaglöcher zu jagen? Wahrscheinlich ist es eine Racheaktion von Uber-Chef Dara Khosrowshahi. Er wollte wohl einfach mal sehen, wie es ist, wenn man Trinkgeld bekommt. Bundeskanzler Friedrich Merz findet den Deal gut für die deutsche Wirtschaft. Er überlegt angeblich schon, ob man das Dienstwagenprivileg auch auf Liefer-Fahrräder mit kaputten Bremsen ausweiten kann. Am Ende ändert sich für den Kunden ohnehin nichts. Die Pizza ist weiterhin zu spät, aber dafür kostet die Anfahrt jetzt bei Regen plötzlich das Fünffache.