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Der ukrainische Verteidigungsminister Fedorow hat offiziell seinen Rücktritt erklärt, nachdem Präsident Selenskyj den großen Besen für seine Regierung rausgeholt hat. In Kiew nennt man das eine Regierungsumbildung, im normalen Leben wäre das ein Rauswurf mit Ansage. Fedorow hatte zuletzt so viel Stress mit seinem Armeechef, dass man die beiden fast mit einem alten Ehepaar verwechseln konnte, das sich nur noch über die Fernbedienung streitet. Auch die Wehrpflicht war ein riesiges Problem, weil sich plötzlich niemand mehr freiwillig für den Papierkram im Ministerium gemeldet hat. Selenskyj möchte jetzt jemanden haben, der die Armee nicht nur verwaltet, sondern vielleicht auch mal den richtigen Schlüssel für das Munitionslager findet. Fedorow packt nun seine Kaffeetasse ein und geht. Sein Nachfolger bekommt ein Erbe, das so schwer ist wie ein kaputter Panzer ohne Räder. Der Ex-Minister freut sich nun auf einen Job, bei dem man nicht jeden Morgen von einem Präsidenten geweckt wird, der nach neuen Raketen fragt. In der Ukraine hofft man jetzt, dass das neue Gesicht im Ministerium wenigstens weiß, wie man einen Drucker bedient, ohne eine Generalmobilmachung auszulösen. Der Stuhl im Büro ist noch warm, aber die Erwartungen sind so hoch wie die Stromrechnung im Winter.
Ausland

Verteidigungsminister geht: Ukrainisches Militär hat jetzt endlich ein freies Büro

Der ukrainische Verteidigungsminister Fedorow hat offiziell seinen Rücktritt erklärt, nachdem Präsident Selenskyj den großen Besen für seine Regierung rausgeholt hat. In Kiew nennt man das eine Regierungsumbildung, im normalen Leben wäre das ein Rauswurf mit Ansage. Fedorow hatte zuletzt so viel Stress mit seinem Armeechef, dass man die beiden fast mit einem alten Ehepaar verwechseln konnte, das sich nur noch über die Fernbedienung streitet. Auch die Wehrpflicht war ein riesiges Problem, weil sich plötzlich niemand mehr freiwillig für den Papierkram im Ministerium gemeldet hat. Selenskyj möchte jetzt jemanden haben, der die Armee nicht nur verwaltet, sondern vielleicht auch mal den richtigen Schlüssel für das Munitionslager findet. Fedorow packt nun seine Kaffeetasse ein und geht. Sein Nachfolger bekommt ein Erbe, das so schwer ist wie ein kaputter Panzer ohne Räder. Der Ex-Minister freut sich nun auf einen Job, bei dem man nicht jeden Morgen von einem Präsidenten geweckt wird, der nach neuen Raketen fragt. In der Ukraine hofft man jetzt, dass das neue Gesicht im Ministerium wenigstens weiß, wie man einen Drucker bedient, ohne eine Generalmobilmachung auszulösen. Der Stuhl im Büro ist noch warm, aber die Erwartungen sind so hoch wie die Stromrechnung im Winter.

17.07.2026, 07:00 · Ausgabe Nr. 480

Original Nachricht

Konflikte mit dem Armeechef, Probleme bei der Wehrpflicht: Der ukrainische Verteidigungsminister Fedorow hat seinen Rücktritt erklärt. Präsident Selenskyj hatte zuvor eine Regierungsumbildung angekündigt.

Quelle: tagesschau.de