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Ein Gericht in Italien hat den ehemaligen Chef der Autobahngesellschaft zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt, weil er die Wartung der berühmten Morandi-Brücke in Genua jahrelang sträflich vernachlässigt hat. Der Manager hielt Rost wohl für eine moderne Dekoration und Schlaglöcher für natürliche Bremsberuhigung. In der Chefetage galt das Motto: Sparen ist wichtiger als Stabilität. Während die Brücke leise um Hilfe schrie, hat der Boss lieber die Boni gezählt. Er dachte wohl, Beton hält ewig, wenn man nur fest genug daran glaubt. Jetzt hat der Richter ihm eine neue Bleibe mit besonders dicken Mauern zugewiesen. Dort muss er sich um die Instandhaltung keine Sorgen machen, denn die Gitterstäbe sind garantiert wartungsfrei. Vielleicht kann er im Gefängnishof üben, wie man eine Sandburg baut, die länger als eine Woche hält. Bundeskanzler Friedrich Merz kommentierte den Fall gewohnt trocken und meinte, dass er für solche Sparmaßnahmen zwar Verständnis habe, im Gefängnis aber leider kein Privatjet landen könne. Der verurteilte Manager hat nun viel Zeit zum Nachdenken. Zwölf Jahre sind eine lange Zeit, um darüber zu grübeln, ob ein Eimer Farbe und ein bisschen Zement nicht doch billiger gewesen wären als eine Zelle mit Aussicht auf Betonmauern. In Italien hofft man nun, dass andere Chefs daraus lernen und ihre Bauwerke öfter mal streicheln statt nur abzukassieren.
Ausland

Manager muss in den Knast: Brücke pflegen war ihm zu teuer

Ein Gericht in Italien hat den ehemaligen Chef der Autobahngesellschaft zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt, weil er die Wartung der berühmten Morandi-Brücke in Genua jahrelang sträflich vernachlässigt hat. Der Manager hielt Rost wohl für eine moderne Dekoration und Schlaglöcher für natürliche Bremsberuhigung. In der Chefetage galt das Motto: Sparen ist wichtiger als Stabilität. Während die Brücke leise um Hilfe schrie, hat der Boss lieber die Boni gezählt. Er dachte wohl, Beton hält ewig, wenn man nur fest genug daran glaubt. Jetzt hat der Richter ihm eine neue Bleibe mit besonders dicken Mauern zugewiesen. Dort muss er sich um die Instandhaltung keine Sorgen machen, denn die Gitterstäbe sind garantiert wartungsfrei. Vielleicht kann er im Gefängnishof üben, wie man eine Sandburg baut, die länger als eine Woche hält. Bundeskanzler Friedrich Merz kommentierte den Fall gewohnt trocken und meinte, dass er für solche Sparmaßnahmen zwar Verständnis habe, im Gefängnis aber leider kein Privatjet landen könne. Der verurteilte Manager hat nun viel Zeit zum Nachdenken. Zwölf Jahre sind eine lange Zeit, um darüber zu grübeln, ob ein Eimer Farbe und ein bisschen Zement nicht doch billiger gewesen wären als eine Zelle mit Aussicht auf Betonmauern. In Italien hofft man nun, dass andere Chefs daraus lernen und ihre Bauwerke öfter mal streicheln statt nur abzukassieren.

17.07.2026, 10:00 · Ausgabe Nr. 483

Original Nachricht

Acht Jahre nach dem Einsturz der Morandi-Autobahnbrücke im norditalienischen Genua ist der damalige Chef des Autobahnbetreibers zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht sprach ihn schuldig, Wartungsarbeiten vernachlässigt zu haben.

Quelle: tagesschau.de