
Bär schickt Kinder ins All – Hausaufgaben jetzt schwerelos
Ministerin Dorothee Bär will nach der Sommerpause ein neues Weltraumgesetz und ein Astronauten-Programm für Jugendliche einführen. Damit reagiert die Bundesregierung endlich auf die schlechten Noten in Physik. Wenn die Schüler schon auf der Erde nichts lernen, sollen sie wenigstens im Weltall hübsch aussehen. Das neue Gesetz regelt wichtige Fragen wie das Parkverbot für fliegende Untertassen und wer den Müll vor der ISS wegfegt. Für die Jugendlichen ist ein Parabelflug geplant. Dabei simuliert man Schwerelosigkeit, indem das Flugzeug einfach steil nach unten fällt. Das kennen die meisten jungen Leute bereits von ihrem Kontostand oder ihren Chancen auf dem Wohnungsmarkt. Kanzler Friedrich Merz freut sich besonders über das Projekt. Er hofft, dass man unliebsame Demonstranten demnächst einfach in eine Umlaufbahn ohne Rückfahrticket schießen kann. Das spart Kosten für die Polizei und sieht beim Feuerwerk am Abend auch noch toll aus. Währenddessen sucht das Ministerium noch Freiwillige für die erste Mars-Mission. Voraussetzung ist ein funktionierendes Smartphone und die Fähigkeit, ein Selfie ohne Sauerstoffmaske zu machen. Wer oben ankommt, darf als Erster die deutsche Flagge in den roten Staub stecken und eine Kurtaxe für Außerirdische verlangen. Am Ende fliegen wir zwar nicht zum Mond, aber wir haben wenigstens das schönste Gesetzbuch im gesamten Universum.