
Neuer Chef bei Labour: Andy Burnham will endlich England reparieren
Andy Burnham wird neuer Chef der britischen Labour-Partei und soll nach dem Rücktritt von Keir Starmer bereits am Montag zum Premierminister ernannt werden. Damit bekommt England einen neuen Boss, der zumindest so aussieht, als wüsste er, wie man eine Teekanne unfallfrei bedient. Burnham verspricht einen kompletten Neuanfang, was in London meistens bedeutet, dass man die alten Probleme einfach in neues Geschenkpapier einwickelt. Er will das Land retten, während die meisten Briten schon froh wären, wenn die Züge pünktlicher kämen als der nächste Regenschauer. Das politische London reagiert gewohnt gelassen: Man tauscht das Namensschild an der Tür von 10 Downing Street aus und hofft, dass der Neue den Code für das WLAN kennt. Die Wähler sind gespannt, ob Burnham wirklich zaubern kann oder ob er nur die nächste Nebelkerze auf der Insel zündet. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bereits gratuliert und sicherheitshalber nachgefragt, ob er sein eigenes Flugzeug in London parken darf. Die Hoffnungen sind riesig, doch am Ende bleibt alles britisch: Ein neuer Mann am Steuer, aber das Auto fährt immer noch auf der falschen Seite. Bleibt zu hoffen, dass Burnham wenigstens den Schlüssel für den Vorratsschrank mit dem Earl Grey findet, bevor die erste Krise anklopft.