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US-Präsident Donald Trump will Beiträge auf seiner Internetseite Truth Social ab sofort nur noch gegen Bezahlung an Finanzfirmen zeigen. Wer wissen will, welcher Konzern als Nächstes beschimpft wird, muss tief in die Tasche greifen. Früher gab es Beleidigungen und wirre Gedanken noch völlig umsonst, doch jetzt wird der Wahnsinn zum Geschäftsmodell. Reiche Banker sollen Gold-Mitglieder werden, um Trumps Tippfehler als Erste lesen zu dürfen. Kritiker sagen, der Präsident nutze sein Amt nur für den eigenen Geldbeutel aus. Aber Trump sieht das locker wie ein Verkäufer beim Teleshopping. Wenn er nachts um drei Uhr in Großbuchstaben über die Wirtschaft schimpft, ist das für ihn kein Wutanfall, sondern exklusiver Premium-Inhalt. Die Deutsche Bank überlegt angeblich schon, ein Platin-Abo abzuschließen, um rechtzeitig Deckung zu suchen, wenn der Präsident wieder die Tastatur malträtiert. Dass er den Staat wie seinen privaten Kiosk führt, stört ihn nicht. Im Gegenteil: Wahrscheinlich kostet das Ausrufezeichen bald extra Gebühren. Wer die Wahrheit wissen will, muss zahlen, auch wenn die Wahrheit bei Trump meistens nur aus Selbstlob besteht. Am Ende gewinnt immer einer: die Kasse im Weißen Haus. Wenn das so weitergeht, verkauft Trump bald auch die Atombomben-Codes als Rubbellose an der Tankstelle.
Wirtschaft

Trump verkauft jetzt seine Wutausbrüche im teuren Abo-Paket

US-Präsident Donald Trump will Beiträge auf seiner Internetseite Truth Social ab sofort nur noch gegen Bezahlung an Finanzfirmen zeigen. Wer wissen will, welcher Konzern als Nächstes beschimpft wird, muss tief in die Tasche greifen. Früher gab es Beleidigungen und wirre Gedanken noch völlig umsonst, doch jetzt wird der Wahnsinn zum Geschäftsmodell. Reiche Banker sollen Gold-Mitglieder werden, um Trumps Tippfehler als Erste lesen zu dürfen. Kritiker sagen, der Präsident nutze sein Amt nur für den eigenen Geldbeutel aus. Aber Trump sieht das locker wie ein Verkäufer beim Teleshopping. Wenn er nachts um drei Uhr in Großbuchstaben über die Wirtschaft schimpft, ist das für ihn kein Wutanfall, sondern exklusiver Premium-Inhalt. Die Deutsche Bank überlegt angeblich schon, ein Platin-Abo abzuschließen, um rechtzeitig Deckung zu suchen, wenn der Präsident wieder die Tastatur malträtiert. Dass er den Staat wie seinen privaten Kiosk führt, stört ihn nicht. Im Gegenteil: Wahrscheinlich kostet das Ausrufezeichen bald extra Gebühren. Wer die Wahrheit wissen will, muss zahlen, auch wenn die Wahrheit bei Trump meistens nur aus Selbstlob besteht. Am Ende gewinnt immer einer: die Kasse im Weißen Haus. Wenn das so weitergeht, verkauft Trump bald auch die Atombomben-Codes als Rubbellose an der Tankstelle.

17.07.2026, 16:01 · Ausgabe Nr. 491

Original Nachricht

Das Medienunternehmen von US-Präsident Trump plant einen kostenpflichtigen Premiumzugriff zu Beiträgen auf Truth Social. Finanzfirmen sollen davon profitieren. Kritiker beklagen "Ausnutzung staatlicher Macht".

Quelle: tagesschau.de