
AfD-Parteitag in Marl geht weiter: Keiner will freiwillig nach Hause
In NRW hat die AfD ihren Streit-Parteitag in Marl trotz riesigem Chaos doch nicht abgebrochen. Eigentlich wollten sich die Mitglieder nur kurz auf eine Wahlliste einigen, aber dann flogen die Fetzen wie in einem Boxring ohne Schiedsrichter. Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob die gesamte Versammlung platzt und alle beleidigt nach Haus gehen. Doch dann siegte die Sturheit über den Verstand und man entschied sich für das Weitermachen. Wer braucht schon Frieden, wenn man sich auch zwei Tage lang gegenseitig anschreien kann? Die Stimmung in der Halle ist so geladen, dass man damit ganz Marl ein Jahr lang mit Strom versorgen könnte. Experten vermuten, dass die Politiker nur weitermachen, weil das Buffet noch nicht leer gegessen ist. Wenn die AfD-Mitglieder sich so leidenschaftlich um das Land kümmern würden wie um ihre Listenplätze, wäre Deutschland wohl schon auf dem Mars gelandet. Jetzt wird so lange gewählt, bis entweder die Liste steht oder die ersten Teilnehmer vor Erschöpfung in die Wahlurne kippen. Die Wähler können sich also freuen: Der Kindergarten für Erwachsene bleibt vorerst geöffnet und bietet beste Unterhaltung für alle, die gerne anderen beim Streiten zusehen.