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Der Unionsfraktionschef Jens Spahn und sein Ehemann haben sich ihren Kinderwunsch durch eine Leihmutterschaft im Ausland erfüllt, obwohl dies in Deutschland gesetzlich verboten ist. Für normale Bürger bedeutet ein Verbot meistens, dass man etwas einfach nicht darf. Für Spitzenpolitiker der CDU scheint ein Verbot eher ein gut gemeinter Ratschlag zu sein, den man mit genug Kleingeld einfach umfliegen kann. Während Spahn im Bundestag gerne über Moral und Gesetze redet, nutzt er beim Nachwuchs lieber den Express-Service über die Grenze. Das ist wie beim Tempolimit: Wer schnell genug fährt, den sieht die Polizei gar nicht erst. Wahrscheinlich erklärt er uns bald, dass Gesetze in Deutschland nur Platzhalter für Leute ohne Privatjet sind. Bundeskanzler Friedrich Merz findet das sicher auch völlig logisch, denn wer sich ein Baby leisten kann, gehört schließlich zum gehobenen Mittelstand. Am Ende ist es wie beim Bauamt: Man braucht nur die richtige Abkürzung, um am Ende stolzer Besitzer eines neuen Mitbewohners zu sein. Der Rechtsstaat guckt dabei so dumm aus der Wäsche wie ein Vater, der versucht, eine Windel mit der Anleitung für ein Bücherregal zu wechseln. Wenn Spahn das nächste Mal ein Gesetz vorschlägt, sollten wir ihn fragen, ob das auch für ihn gilt oder ob er dafür wieder eine Reise buchen muss.
Inland

Jens Spahn bestellt Baby im Ausland – Verbot gilt nur für Geringverdiener

Der Unionsfraktionschef Jens Spahn und sein Ehemann haben sich ihren Kinderwunsch durch eine Leihmutterschaft im Ausland erfüllt, obwohl dies in Deutschland gesetzlich verboten ist. Für normale Bürger bedeutet ein Verbot meistens, dass man etwas einfach nicht darf. Für Spitzenpolitiker der CDU scheint ein Verbot eher ein gut gemeinter Ratschlag zu sein, den man mit genug Kleingeld einfach umfliegen kann. Während Spahn im Bundestag gerne über Moral und Gesetze redet, nutzt er beim Nachwuchs lieber den Express-Service über die Grenze. Das ist wie beim Tempolimit: Wer schnell genug fährt, den sieht die Polizei gar nicht erst. Wahrscheinlich erklärt er uns bald, dass Gesetze in Deutschland nur Platzhalter für Leute ohne Privatjet sind. Bundeskanzler Friedrich Merz findet das sicher auch völlig logisch, denn wer sich ein Baby leisten kann, gehört schließlich zum gehobenen Mittelstand. Am Ende ist es wie beim Bauamt: Man braucht nur die richtige Abkürzung, um am Ende stolzer Besitzer eines neuen Mitbewohners zu sein. Der Rechtsstaat guckt dabei so dumm aus der Wäsche wie ein Vater, der versucht, eine Windel mit der Anleitung für ein Bücherregal zu wechseln. Wenn Spahn das nächste Mal ein Gesetz vorschlägt, sollten wir ihn fragen, ob das auch für ihn gilt oder ob er dafür wieder eine Reise buchen muss.

18.07.2026, 04:02 · Ausgabe Nr. 494

Original Nachricht

Jens Spahn und sein Mann haben sich ihren Kinderwunsch per Leihmutterschaft erfüllt. In Deutschland ist diese verboten. Dass der Unionsfraktionschef das gesetzliche Verbot umgeht, ist ein schwerer Fehler, meint Mario Kubina.

Quelle: tagesschau.de