
VW schickt Mitarbeiter in Urlaub – Rückkehr nur gegen Eintrittsgeld
Bei Volkswagen fangen jetzt an vier Standorten offiziell die Werksferien an, während der Vorstand über die Schließung ganzer Fabriken und den Abbau von 100.000 Jobs streitet. Die Stimmung in Wolfsburg ist so eisig, dass die Mitarbeiter ihre Kühlboxen für den Strand gar nicht erst vorkühlen mussten. Viele Arbeiter haben Angst, dass ihr Werksausweis nach dem Urlaub nur noch als Eiskratzer taugt. Bundeskanzler Friedrich Merz rät zur Gelassenheit und empfiehlt den Angestellten, sich einfach einen eigenen Privatjet zu kaufen, um die Reisekosten zu senken. Der VW-Vorstand prüft derweil ein neues Konzept: Autos werden künftig nur noch als Bausatz per Post verschickt, damit man die teuren Hallen in Lager für Luxus-Wohnwagen umbauen kann. Finanzminister Lars Klingbeil überlegt bereits, das Arbeitslosengeld in Autoreifen auszuzahlen, damit die Leute wenigstens mobil bleiben. Die Urlaubsgrüße aus der Konzernzentrale sind dieses Jahr besonders kurz gefasst: Bleibt am besten gleich dort, wo der Pfeffer wächst. Wer nach den drei Wochen doch wieder auftaucht, muss damit rechnen, dass an seinem Arbeitsplatz jetzt eine Hüpfburg für die Kinder der Aktionäre steht. Am Ende gewinnt immer die Technik: Der Roboter in Halle 4 hat bereits seinen Flug nach Mallorca gebucht, während der Bandarbeiter noch rätselt, ob sein Spind morgen schon bei eBay versteigert wird.