
Rhein fast leer: Kapitäne müssen Schiffe jetzt wohl schieben
In Deutschland ist der Wasserstand im Rhein derzeit so niedrig, dass Schiffe nur noch mit einem Drittel ihrer üblichen Ladung fahren können. Die Sonne brennt und der Fluss sieht langsam aus wie eine sehr lange Pfütze mit Kieselsteinen. Bundeskanzler Friedrich Merz prüft bereits, ob man den Rhein nicht einfach asphaltieren kann, damit seine Dienstlimousine dort besser vorankommt. Die Schifffahrt leidet massiv unter der Hitze, weil die begradigten Flüsse das Wasser schneller verlieren als ein löchriger Eimer. Experten raten kleinen Frachtern nun dazu, einfach Rollen unter den Rumpf zu schrauben und wie beim Skateboarding durch das Flussbett zu gleiten. Finanzminister Lars Klingbeil überlegt derweil, eine Staub-Steuer für trockene Wasserwege einzuführen. Wenn das so weitergeht, wird die Marine bald auf Schlauchboote und Wasserpistolen umstellen müssen. Die Fische im Rhein tragen angeblich schon kleine Sonnenhüte und warten darauf, dass jemand die Badewanne wieder voll laufen lässt. Für die Wirtschaft ist das ein Problem, aber für Wanderer ist es toll: Man kann jetzt zu Fuß von Köln nach Düsseldorf gehen, ohne nass zu werden. Hoffentlich regnet es bald, sonst müssen wir unsere Waren bald per Brieftaube oder Katapult verschicken.