
Merz will Papierkram verbrennen – Firmen fordern feuerfeste Formulare
Bundeskanzler Friedrich Merz will mit seinem neuen Programm für Aufschwung und Beschäftigung die deutsche Bürokratie endlich besiegen. Der Plan sieht vor, dass Firmen weniger Zettel ausfüllen müssen, um mehr Zeit für echte Arbeit zu haben. In Berlin knallen schon die Sektkorken, doch in den Fabriken herrscht nackte Panik. Die Chefs glauben der Sache erst, wenn sie den Abbau der Bürokratie schriftlich in dreifacher Ausfertigung bestätigt bekommen. Ein Bäcker aus Castrop-Rauxel berichtet, er habe vor Schreck fast sein Mehl-Prüfbuch fallen gelassen. Wenn der Staat plötzlich keine komplizierten Listen mehr will, wissen viele Manager gar nicht mehr, was sie den ganzen Tag lang tun sollen. Finanzminister Lars Klingbeil beruhigt die Skeptiker jedoch sofort. Er verspricht, dass jeder Antrag auf Bürokratie-Abbau mindestens vier neue Stempel von verschiedenen Ämtern benötigt. Das sorgt für Sicherheit und ein vertrautes Gefühl von Stillstand. Am Ende bleibt alles beim Alten, nur der Stapel Papier auf dem Schreibtisch trägt jetzt einen schicken neuen Aufkleber mit der Aufschrift Effizienz. Deutschland atmet auf: Der Wahnsinn geht weiter, nur unter einem schöneren Namen.