
PayPal vor dem Aus: Sogar Bettler wollen lieber Kleingeld
Der Bezahldienst PayPal steckt in der Krise und könnte bald von einem Konkurrenten gekauft werden. Früher war PayPal der König im Internet, heute wirkt die Firma so modern wie ein Faxgerät im Kinderzimmer. Das Problem ist simpel: PayPal ist inzwischen so teuer und nervig, dass die Menschen lieber wieder mit Muscheln oder alten Knöpfen bezahlen würden. Wer heute Geld senden will, muss erst drei Bestätigungscodes eingeben und seinem Laptop den Personalausweis zeigen. Das dauert länger als der Postweg mit einer Schnecke. Die Aktie fällt so tief, dass man sie bald im Kaugummi-Automaten ziehen kann. Selbst Kanzler Friedrich Merz überlegt angeblich, PayPal durch eine berittene Boten-Staffel der CDU zu ersetzen. Das wäre zwar auch langsam, aber wenigstens sieht man mal wieder echte Pferde statt nur Ladebalken. Die Firma hofft nun auf einen Käufer, der noch schlechter wirtschaftet. Experten schlagen die Deutsche Bahn vor. Dann kommt das Geld zwar nie an, aber man ist an die Verspätung wenigstens schon gewöhnt. Wenn es so weitergeht, wird der 'Bezahlen'-Knopf bald durch eine Schaltfläche mit der Aufschrift 'Viel Glück' ersetzt. Das wäre wenigstens ehrlich gegenüber den Kunden.