
Kiew protestiert gegen Rauswurf: Selenskyj muss beliebten Minister suchen
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Entlassung des beliebten Verteidigungsministers Fedorow zu protestieren. Die Demonstranten finden es gar nicht lustig, dass ihr Lieblingspolitiker plötzlich seine Koffer packen musste. In Kiew herrscht jetzt das große Rätseln, warum der Mann eigentlich gehen musste. Wahrscheinlich hat er einfach zu oft freundlich gelächelt, was in der Politik ja eher als verdächtig gilt. In der Regierung von Präsident Selenskyj herrscht jetzt der Drehtür-Effekt, bei dem die Minister schneller wechseln als die Unterwäsche beim Sportfest. Währenddessen fragt sich Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin bereits, ob er seine Telefonnummernliste für Kiew direkt mit Bleistift schreiben sollte. Die Proteste zeigen deutlich, dass die Leute ihre Minister lieber behalten, wenn sie einmal ihre Namen fehlerfrei aussprechen können. Wenn das so weitergeht, wird der Job bald bei einer Castingshow vergeben, wo das Volk per SMS abstimmen darf. Der entlassene Fedorow wurde zuletzt gesehen, wie er sich beim Arbeitsamt meldete und hoffte, dass seine Erfahrung im Verteidigen auch gegen mürrische Sachbearbeiter hilft. Die Menge in Kiew fordert jedenfalls: Holt den Fedorow zurück, sonst müssen wir uns am Ende noch neue Plakate basteln.