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Während die marode Infrastruktur der Bundesrepublik langsam im Morast aus Bürokratie und Schlaglöchern versinkt, setzt die Europäische Umweltagentur ein herzerwärmendes Zeichen: Unsere Gewässer sind spitze. Dass deutsche Seen so hervorragend abschneiden, liegt vor allem an der bewährten Taktik der Bundesregierung, Probleme so lange zu ignorieren, bis sie Algen ansetzen oder schlichtweg Teil des Ökosystems werden. In den Berliner Kanälen ist die Sichtweite mittlerweile so hoch, dass man beim Untertauchen nicht nur die eigene Karriereplanung scheitern sieht, sondern auch das Kleingeld, das Touristen hoffnungsvoll in den Spree-Schlick geworfen haben. Die EEA-Analysten sind begeistert von der chemischen Symbiose aus Nitraten der Agrarlobby und den Tränen enttäuschter Bahnpendler, die eine einzigartige Konsistenz ergeben, in der man zwar nicht schwimmen, aber zumindest hervorragend konserviert werden kann. Deutschland hat es geschafft, die Wasserqualität so weit zu optimieren, dass mancherorts bereits überlegt wird, das Leitungswasser durch ungefiltertes Donauwasser zu ersetzen, um den Standard zu senken und die Bevölkerung nicht durch zu viel Reinheit zu verweichlichen. Wer braucht schon funktionierende Brücken oder digitale Behörden, wenn er sich beim Ertrinken im heimischen Baggersee zumindest sicher sein kann, dass die Keimbelastung den EU-Grenzwert für einen durchschnittlichen Krankenhausaufenthalt nicht überschreitet. Am Ende bleibt die Erkenntnis: In Deutschland ist das Glas eben nicht halb leer, sondern randvoll mit zertifiziertem Prüfbericht-H2O, während der Rest des Landes seelenruhig den Bach runtergeht.
Panorama

Kristallklarer Sumpf: Deutschland veredelt Gülle endlich zu EU-zertifiziertem Premium-Badewasser

Während die marode Infrastruktur der Bundesrepublik langsam im Morast aus Bürokratie und Schlaglöchern versinkt, setzt die Europäische Umweltagentur ein herzerwärmendes Zeichen: Unsere Gewässer sind spitze. Dass deutsche Seen so hervorragend abschneiden, liegt vor allem an der bewährten Taktik der Bundesregierung, Probleme so lange zu ignorieren, bis sie Algen ansetzen oder schlichtweg Teil des Ökosystems werden. In den Berliner Kanälen ist die Sichtweite mittlerweile so hoch, dass man beim Untertauchen nicht nur die eigene Karriereplanung scheitern sieht, sondern auch das Kleingeld, das Touristen hoffnungsvoll in den Spree-Schlick geworfen haben. Die EEA-Analysten sind begeistert von der chemischen Symbiose aus Nitraten der Agrarlobby und den Tränen enttäuschter Bahnpendler, die eine einzigartige Konsistenz ergeben, in der man zwar nicht schwimmen, aber zumindest hervorragend konserviert werden kann. Deutschland hat es geschafft, die Wasserqualität so weit zu optimieren, dass mancherorts bereits überlegt wird, das Leitungswasser durch ungefiltertes Donauwasser zu ersetzen, um den Standard zu senken und die Bevölkerung nicht durch zu viel Reinheit zu verweichlichen. Wer braucht schon funktionierende Brücken oder digitale Behörden, wenn er sich beim Ertrinken im heimischen Baggersee zumindest sicher sein kann, dass die Keimbelastung den EU-Grenzwert für einen durchschnittlichen Krankenhausaufenthalt nicht überschreitet. Am Ende bleibt die Erkenntnis: In Deutschland ist das Glas eben nicht halb leer, sondern randvoll mit zertifiziertem Prüfbericht-H2O, während der Rest des Landes seelenruhig den Bach runtergeht.

17.06.2026, 10:00 · Ausgabe Nr. 51

Original Nachricht

Gute Nachrichten für den Sommer: Europas Badegewässer sind in Topform. Wie eine Auswertung der Europäischen Umweltagentur EEA, zeigt schneidet Deutschland besonders gut ab. Wo die Qualität von Seen, Flüssen und Küstengewässern noch besser ist.

Quelle: tagesschau.de