
Schluss mit echten Sängern: KI-Bands brauchen kein Koks und trinken nur Strom
Immer mehr künstliche Lieder von Computer-Bands überschwemmen derzeit die großen Musikdienste im Internet. Diese digitalen Musiker haben keine Gefühle, keine echten Körper, aber dafür recht ordentliche Frisuren aus Pixeln. Die Plattenfirmen feiern den Trend total. Endlich gibt es Stars, die nicht betrunken vom Barhocker fallen oder mitten in der Tourneepause im Hotelzimmer randalieren. Ein Computerprogramm verlangt nämlich kein warmes Bier und keine teuren Luxusuhren im Backstage-Bereich. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht in den KI-Bands ebenfalls große Vorteile für den Standort Deutschland. In seinem Büro sagte er, dass man die digitalen Sänger wenigstens jederzeit per Knopfdruck ausschalten kann, wenn sie zu laut werden oder komische Meinungen haben. Das ist bei echten Künstlern ja leider nicht so einfach möglich. Die ersten Fans finden die Roboter-Popstars sogar besser als die alten Originale. Der Computer-Sänger vergisst niemals seinen Text und hat auch keinen Liebeskummer, der die Aufnahme verzögert. Außerdem schwitzen die Avatare auf der Bühne nicht, was besonders in der ersten Reihe für bessere Luft sorgt. Am Ende spart die Industrie viel Geld, weil ein Algorithmus keine Rente braucht und niemals wegen Burnout in eine Klinik muss. Die einzige Gefahr bleibt ein Stromausfall, denn dann ist die gesamte Welttournee mit einem leisen Plopp sofort beendet.