
Merz und Macron: Gemeinsame Atomknöpfe statt kaputter Flieger
Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen bei Waffen und Panzern ab sofort dicker befreundet sein als jemals zuvor. Da das Projekt für einen gemeinsamen Kampfjet kläglich am Boden blieb, setzen die beiden Chefs nun alles auf eine Karte und reden über atomare Abschreckung. Macron liebt seine Raketen fast so sehr wie seinen Spiegel, während Merz im Kanzleramt schon einmal den Staubwedel für die deutschen Mitspracherechte schwingt. Wenn man schon nicht zusammen fliegen kann, will man wenigstens gemeinsam so richtig Angst verbreiten. Der Plan ist so einfach wie genial: Deutschland zahlt die Rechnung und Frankreich darf dafür stolz aussehen. Merz plant bereits, die deutschen Atombunker mit hochwertigen Ledersesseln für den gehobenen Mittelstand auszustatten. Macron hingegen möchte, dass die Abschreckungswirkung vor allem durch französische Eleganz und sehr ernste Gesichter in Fernsehkameras erzielt wird. Am Ende einigten sich beide darauf, dass ein großer roter Knopf auf dem Schreibtisch viel schöner aussieht als ein Flugzeug, das ohnehin nur in der Werkstatt steht. Falls es hart auf hart kommt, werfen die beiden Anführer vermutlich einfach mit schweren Aktenkoffern und französischen Baguettes nach dem Gegner.