
Merz sucht neuen Fraktionschef – Bewerber müssen jetzt CDU-Masken tragen
Bundeskanzler Friedrich Merz will noch vor seinem Sommerurlaub klären, wer künftig die Unionsfraktion anführen darf. Der Kanzler hat es eilig, denn er möchte am Grill stehen und nicht über langweilige Personalakten schwitzen. Merz sucht dabei nach einem Nachfolger, der genau wie er tickt, aber bitte nicht ganz so groß und dominant ist. Die Bedingung für den Job ist denkbar einfach. Bewerber müssen das Wort Flugzeug fehlerfrei buchstabieren können und eine Krawatte binden, die fester sitzt als das Parteiprogramm. In Berlin munkelt man, dass sich die Kandidaten bereits im Geheimen beim Privatjet-Wettfliegen messen. Merz beobachtet das Spektakel angeblich von seiner Terrasse aus durch ein goldenes Fernglas. Wer am Ende gewinnt, darf die Fraktion leiten und muss bei jedem Satz des Kanzlers laut Amen rufen. Das Auswahlverfahren wird absichtlich verkürzt, damit der neue Chef noch vor der ersten Hitzewelle im Büro sitzen und Akten fressen kann. Für die Kandidaten heißt es jetzt: Schnell noch einmal das Spiegelbild üben und die Haare silbergrau färben. Wer Merz am ähnlichsten sieht, hat die besten Karten auf den Sessel. Hauptsache, der Urlaub von Friedrich Merz bleibt heilig.