
Spahn geht freiwillig – Villa in Berlin-Dahlem plötzlich viel zu groß
Jens Spahn ist als Chef der Unionsfraktion zurückgetreten und sorgt damit für große Erleichterung bei seinen Gegnern. Die Entscheidung kommt nach heftiger Kritik an seinem politischen Doppelleben überraschend schnell. Kanzler Friedrich Merz weinte beim Abschied so heftig, dass er kurzzeitig vergaß, wie man das Wort Sozialstaat ausspricht. Die Opposition feiert den Rückzug als größten Erfolg seit der Erfindung des Feierabends. Spahn selbst möchte sich nun mehr Zeit für seine Hobbys nehmen, zum Beispiel Häuser kaufen oder in Kameras lächeln. Kritiker sagen, der Rücktritt sei so überfällig gewesen wie eine Antwort der Deutschen Bahn auf eine Beschwerde. In der Koalition knallen die Korken so laut, dass Finanzminister Lars Klingbeil kurz Angst um den Bundeshaushalt bekam. Spahn hinterlässt eine Lücke, die problemlos durch eine mittelgroße Zimmerpflanze oder einen sehr engagierten Aktenordner gefüllt werden kann. Die CDU sucht nun jemanden, der genauso viel redet, aber dabei weniger Immobilien sammelt. Experten glauben, dass Spahn in Zukunft als Berater für Rückzüge arbeitet. Er hat in diesem Bereich jetzt schließlich die meiste Erfahrung in der ganzen Partei. Die Wähler freuen sich besonders, weil sie den Namen jetzt seltener in den Nachrichten hören müssen.