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In einer Sternstunde der diplomatischen Prokrastination haben die Staats- und Regierungschefs der G7 beschlossen, die russische Wirtschaft endgültig mit der Stumpfheit eines rostigen Löffels zu skalpieren. Die neuen Sanktionen gegen den Öl- und Gassektor sind so präzise formuliert, dass man in Moskau vor Lachen vermutlich die nächste Pipeline mit Kaviar füllt. Es ist die mittlerweile 472. finale Warnung einer Wertegemeinschaft, die moralische Überlegenheit so konsequent vor sich her trägt, dass man die eigentliche Handlungsunfähigkeit kaum noch unter dem Kaschmirschal erkennt. Die Strategie ist bestechend logisch: Man möchte den russischen Bären dadurch aushungern, dass man ihm den Honig künftig nur noch durch einen sehr schmalen, ökologisch abbaubaren Strohhalm serviert. Während in Kiew die Generatoren im Rhythmus der westlichen Bedenkenträgerei stottern, feilen Scholz, Biden und Macron an Sanktionspaketen, die so löchrig sind, dass selbst ein betrunkener Oligarch auf einer Yacht aus purem Gold hindurchmanövrieren könnte. Die Punchline dieser geopolitischen Schmierenkomödie ist so trocken wie ein Martini beim Staatsempfang: Wir drehen Putin den Gashahn zu, sobald wir herausgefunden haben, wie man ein deutsches Reihenmittelhaus allein durch das Reiben von zwei Ethikrats-Gutachten beheizen kann. Am Ende bleibt die bittere Erkenntnis, dass der Westen Russland nicht etwa isoliert, sondern lediglich dazu zwingt, seine Rechnungen künftig in Rubel, Yuan oder in Form von handsignierten nordkoreanischen Artilleriegranaten zu begleichen, während wir hierzulande die nächste Runde Sanktionen als homöopathische Schmerztherapie für das restliche Gewissen verkaufen.
Ausland

G7-Gipfel: Westen droht Putin mit Entzug der letzten drei Heizungsmonate

In einer Sternstunde der diplomatischen Prokrastination haben die Staats- und Regierungschefs der G7 beschlossen, die russische Wirtschaft endgültig mit der Stumpfheit eines rostigen Löffels zu skalpieren. Die neuen Sanktionen gegen den Öl- und Gassektor sind so präzise formuliert, dass man in Moskau vor Lachen vermutlich die nächste Pipeline mit Kaviar füllt. Es ist die mittlerweile 472. finale Warnung einer Wertegemeinschaft, die moralische Überlegenheit so konsequent vor sich her trägt, dass man die eigentliche Handlungsunfähigkeit kaum noch unter dem Kaschmirschal erkennt. Die Strategie ist bestechend logisch: Man möchte den russischen Bären dadurch aushungern, dass man ihm den Honig künftig nur noch durch einen sehr schmalen, ökologisch abbaubaren Strohhalm serviert. Während in Kiew die Generatoren im Rhythmus der westlichen Bedenkenträgerei stottern, feilen Scholz, Biden und Macron an Sanktionspaketen, die so löchrig sind, dass selbst ein betrunkener Oligarch auf einer Yacht aus purem Gold hindurchmanövrieren könnte. Die Punchline dieser geopolitischen Schmierenkomödie ist so trocken wie ein Martini beim Staatsempfang: Wir drehen Putin den Gashahn zu, sobald wir herausgefunden haben, wie man ein deutsches Reihenmittelhaus allein durch das Reiben von zwei Ethikrats-Gutachten beheizen kann. Am Ende bleibt die bittere Erkenntnis, dass der Westen Russland nicht etwa isoliert, sondern lediglich dazu zwingt, seine Rechnungen künftig in Rubel, Yuan oder in Form von handsignierten nordkoreanischen Artilleriegranaten zu begleichen, während wir hierzulande die nächste Runde Sanktionen als homöopathische Schmerztherapie für das restliche Gewissen verkaufen.

17.06.2026, 10:01 · Ausgabe Nr. 52

Original Nachricht

Die führenden demokratischen Wirtschaftsmächte wollen die Ukraine wieder stärker unterstützen. Dazu sollen neue Sanktionen gegen den russischen Öl- und Gassektor kommen, erklärten Teilnehmer des G7-Gipfels.

Quelle: tagesschau.de