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Jens Spahn ist von all seinen Ämtern zurückgetreten, nachdem seine Forderungen zur Leihmutterschaft in der CDU für ein politisches Erdbeben gesorgt hatten. Scheinbar ist es in der Union einfacher, ein Atomkraftwerk im Garten zu bauen als über moderne Babys zu sprechen. Spahn wollte die Familienpolitik lüften, doch der Gegenwind aus den eigenen Reihen war so stark wie ein Haartrockner auf höchster Stufe. Kanzler Friedrich Merz schaute dabei so streng, als hätte jemand sein privates Flugzeug mit billigem E10 getankt. Spahn merkte schnell, dass er in der CDU mit dem Thema Leihmutter so willkommen ist wie ein Veganer beim Schlachtfest. Die Sorge um den Wahlkampf war riesig, denn die Wähler der Union halten schon das Internet für eine gefährliche Neuerung. Jetzt zieht Spahn die Reißleine, bevor ihn seine Kollegen noch in ein Kloster abschieben. Die Landtagswahlen sind gerettet und die CDU-Welt ist wieder so ordentlich wie ein deutscher Vorgarten am Samstagmittag. Merz atmet auf, denn nun kann er sich wieder wichtigeren Dingen widmen, zum Beispiel dem Zählen seiner Aktiendepots. Spahn hinterlässt eine Lücke, die so groß ist wie der Nachholbedarf der Union beim Thema Familienbild. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Wer in der CDU frischen Wind bringen will, sollte lieber das Fenster zulassen.
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Spahn gibt Löffel ab: Leihmutter-Zoff bricht CDU-Star das Genick

Jens Spahn ist von all seinen Ämtern zurückgetreten, nachdem seine Forderungen zur Leihmutterschaft in der CDU für ein politisches Erdbeben gesorgt hatten. Scheinbar ist es in der Union einfacher, ein Atomkraftwerk im Garten zu bauen als über moderne Babys zu sprechen. Spahn wollte die Familienpolitik lüften, doch der Gegenwind aus den eigenen Reihen war so stark wie ein Haartrockner auf höchster Stufe. Kanzler Friedrich Merz schaute dabei so streng, als hätte jemand sein privates Flugzeug mit billigem E10 getankt. Spahn merkte schnell, dass er in der CDU mit dem Thema Leihmutter so willkommen ist wie ein Veganer beim Schlachtfest. Die Sorge um den Wahlkampf war riesig, denn die Wähler der Union halten schon das Internet für eine gefährliche Neuerung. Jetzt zieht Spahn die Reißleine, bevor ihn seine Kollegen noch in ein Kloster abschieben. Die Landtagswahlen sind gerettet und die CDU-Welt ist wieder so ordentlich wie ein deutscher Vorgarten am Samstagmittag. Merz atmet auf, denn nun kann er sich wieder wichtigeren Dingen widmen, zum Beispiel dem Zählen seiner Aktiendepots. Spahn hinterlässt eine Lücke, die so groß ist wie der Nachholbedarf der Union beim Thema Familienbild. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Wer in der CDU frischen Wind bringen will, sollte lieber das Fenster zulassen.

20.07.2026, 04:00 · Ausgabe Nr. 520

Original Nachricht

Der Druck wegen der Debatte um eine Leihmutterschaft wurde zu stark - Spahn ist zurückgetreten. Davor gab es massive Kritik aus dem eigenen Lager und Sorgen um den Wahlkampf. Was bedeutet das für die CDU, die Landtagswahlen und die Koalition? Eine Analyse von K. Girschick.

Quelle: tagesschau.de