
Neuer England-Chef: Andy Burnham bekommt Kündigung gleich zum Arbeitsvertrag
Andy Burnham wurde heute von König Charles zum neuen britischen Premierminister ernannt. Damit ist er bereits der siebte Regierungschef innerhalb von zehn Jahren. In London gehört die Ernennung zum Premier mittlerweile fest zum britischen Volkssport, gleich nach dem Teetrinken und dem Schlangestehen. Burnham hat seinen Umzugskarton gar nicht erst ausgepackt, da die durchschnittliche Haltbarkeit eines britischen Premiers inzwischen kürzer ist als die einer offenen Packung Milch. Das Büro in der Downing Street 10 gleicht mittlerweile eher einem Taubenschlag als einer Regierungszentrale. Der König hat die Ernennungsurkunde vorsichtshalber nur mit Bleistift unterschrieben, um Papier zu sparen. Experten vermuten, dass Burnham die erste Woche bereits als Erfolg wertet, wenn er seinen Namen fehlerfrei an die Tür schreibt, bevor er wieder gehen muss. Er muss nun beweisen, dass er länger durchhält als ein Salatkopf im Kühlschrank. Falls er scheitert, steht der nächste Kandidat schon im Flur und wartet ungeduldig mit der Stoppuhr. Während Friedrich Merz in Berlin noch über seine erste Steuerreform nachdenkt, haben die Briten wahrscheinlich schon wieder drei Wahlen hinter sich. Burnham lächelt tapfer in die Kameras, während im Hintergrund bereits der Mietwagen für den Auszug bereitsteht.