
Spahn weg: Union sucht neuen Chef für den Hühnerhaufen
Jens Spahn hat seinen Rücktritt als Fraktionschef erklärt und die Union sucht nun verzweifelt einen Nachfolger. Heute treffen sich die Bosse der CDU und die Abgeordneten zur Krisensitzung. Kanzler Friedrich Merz will die Sache schnell abhaken, bevor jemand merkt, dass die Fraktion ohne Führung eigentlich friedlicher ist. Die Stimmung ist wie auf einer Resterampe kurz vor Ladenschluss. Mehrere Namen werden genannt, aber die meisten Abgeordneten verstecken sich hinter ihren Kaffeetassen. Wer den Job macht, muss Merz zustimmen und gleichzeitig so tun, als hätte er eine eigene Meinung. Das ist schwieriger als eine Diät bei einer Torten-Messe. Die Union braucht jemanden, der laut genug schreit, damit die SPD im Keller aufwacht. Merz schaut schon nervös auf die Liste der Bewerber, auf der bisher nur Platzhalter und ein paar Zeichnungen von Smileys stehen. Der Kanzler möchte verhindern, dass am Ende das Los entscheidet oder eine Künstliche Intelligenz einspringt. Die CDU hofft nun auf ein Wunder oder zumindest auf jemanden, der die Krawatte gerade binden kann. Bis heute Abend soll Rauch aufsteigen, vorzugsweise weißer Rauch und kein Qualm von einem brennenden Mülleimer.