
England hat neuen Chef – Burnham ist Nummer sieben im Sammelalbum
Großbritannien hat mit Andy Burnham den siebten Premierminister innerhalb von nur zehn Jahren ernannt. Burnham möchte das Land nach einer langen Phase voller Chaos endlich wieder stabilisieren und die hohen Kosten für Miete und Brot senken. In London sagt man mittlerweile, dass die Tür zum Regierungssitz in der Downing Street gar keine Klinke mehr braucht, sondern einen Bewegungsmelder wie beim Supermarkt. Die Briten sind so an neue Gesichter gewöhnt, dass sie Burnhams Namen auf die Rückseite ihrer Treuekarte im Fish-and-Chips-Laden schreiben lassen. Wer zehn Amtszeiten überlebt, bekommt eine Portion Pommes gratis. Burnham verspricht nun eine starke Wirtschaft, während die Bürger schon Wetten abschließen, ob er länger bleibt als eine offene Packung Milch im Kühlschrank. Selbst Außenminister Johann Wadephul soll angeblich nachgefragt haben, ob er Burnham schon auf Kurzwahl speichern kann oder ob sich das Tippen gar nicht erst lohnt. Die Strategie des neuen Premiers klingt simpel: Er will einfach so lange im Amt bleiben, bis das Volk seinen Namen richtig aussprechen kann. In Großbritannien ist man vorsichtig optimistisch, denn Burnham hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Vorgängern: Er ist bisher noch nicht freiwillig zurückgetreten.