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In den USA ist der mexikanische Drogenboss El Mayo zu einer lebenslangen Haftstrafe im Gefängnis verurteilt worden. Der 76-Jährige hat jahrzehntelang das Sinaloa-Kartell angeführt und dabei mehr Stoff verkauft als ein holländisches Möbelhaus zur Neueröffnung. Im Gerichtssaal wurde es plötzlich emotional, als der alte Herr um Verzeihung bat. Experten vermuten, dass die Reue genau in dem Moment einsetzte, als er merkte, dass es in der Zelle kein Satellitenfernsehen und keinen Whirlpool gibt. El Mayo wollte wohl kurz vor knapp noch den Image-Wechsel vom gefährlichen Gangster zum lieben Opa von nebenan schaffen. Das Urteil bedeutet für ihn nun Ruhestand bei Wasser und Brot statt Luxusvilla und Koks-Party. US-Präsident Donald Trump feierte das Urteil bereits auf seine ganz eigene Art. Er schlug vor, die Mauern des Gefängnisses einfach noch ein bisschen höher zu bauen, damit der Boss auch sicher drinbleibt. Für El Mayo heißt es jetzt Sträflingskleidung statt Designanzug. Seine Entschuldigung kam bei den Richtern ungefähr so gut an wie eine Steuererklärung bei einem Bankräuber. Man kann eben nicht die halbe Welt mit illegalen Päckchen beliefern und dann erwarten, dass man im Alter mit einer goldenen Armbanduhr in den Ruhestand geschickt wird. Jetzt hat er den Rest seines Lebens Zeit, um über seine Fehler und das schlechte Kantinenessen nachzudenken.
Ausland

Drogenboss El Mayo kriegt lebenslang und plötzliche Gewissensbisse

In den USA ist der mexikanische Drogenboss El Mayo zu einer lebenslangen Haftstrafe im Gefängnis verurteilt worden. Der 76-Jährige hat jahrzehntelang das Sinaloa-Kartell angeführt und dabei mehr Stoff verkauft als ein holländisches Möbelhaus zur Neueröffnung. Im Gerichtssaal wurde es plötzlich emotional, als der alte Herr um Verzeihung bat. Experten vermuten, dass die Reue genau in dem Moment einsetzte, als er merkte, dass es in der Zelle kein Satellitenfernsehen und keinen Whirlpool gibt. El Mayo wollte wohl kurz vor knapp noch den Image-Wechsel vom gefährlichen Gangster zum lieben Opa von nebenan schaffen. Das Urteil bedeutet für ihn nun Ruhestand bei Wasser und Brot statt Luxusvilla und Koks-Party. US-Präsident Donald Trump feierte das Urteil bereits auf seine ganz eigene Art. Er schlug vor, die Mauern des Gefängnisses einfach noch ein bisschen höher zu bauen, damit der Boss auch sicher drinbleibt. Für El Mayo heißt es jetzt Sträflingskleidung statt Designanzug. Seine Entschuldigung kam bei den Richtern ungefähr so gut an wie eine Steuererklärung bei einem Bankräuber. Man kann eben nicht die halbe Welt mit illegalen Päckchen beliefern und dann erwarten, dass man im Alter mit einer goldenen Armbanduhr in den Ruhestand geschickt wird. Jetzt hat er den Rest seines Lebens Zeit, um über seine Fehler und das schlechte Kantinenessen nachzudenken.

21.07.2026, 10:01 · Ausgabe Nr. 543

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In den USA ist der frühere mexikanische Drogenboss "El Mayo" zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 76-jährige Mitbegründer des berüchtigten Sinaloa-Kartells bat in der Verhandlung um Verzeihung.

Quelle: tagesschau.de