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In Deutschland bleibt die Leihmutterschaft streng verboten, weshalb immer mehr Paare ihre Kinder einfach im Ausland bestellen. Während die Politik noch über Moral und Gesetze streitet, ist der Nachwuchs längst per Express-Lieferung aus dem Nachbarland unterwegs. Das deutsche Gesetz ist so alt, dass es wahrscheinlich noch auf Steintafeln gemeißelt wurde. Bundeskanzler Friedrich Merz findet das Verbot gut, weil Ordnung sein muss. Für deutsche Paare bedeutet das: Wer ein Baby will, braucht keinen Storch, sondern ein Flugticket und gute Nerven beim Zoll. Vizekanzler Lars Klingbeil schaut derweil ratlos auf die Statistik, denn Deutschland exportiert zwar Autos, importiert seine Erben aber jetzt massenhaft als Reisegepäck. Man darf in diesem Land zwar alles mit dem Handy regeln, aber für ein Kind muss man immer noch über die Grenze wie ein Schmuggler. Am Ende ist das Baby dann da, spricht aber vielleicht fließender Englisch oder Ukrainisch als seine Eltern. Die Regierung hofft nun, dass die Babys bei der Einreise wenigstens ein gültiges Visum und eine Arbeitserlaubnis für den Rentenmarkt dabei haben. Wer kein Kind bekommt, kann ja immerhin noch eine Aktie kaufen, meint die CDU. Deutschland bleibt eben das Land, in dem man für eine Baugenehmigung länger braucht als für eine ganze Kindheit im Ausland.
Inland

Baby-Import: Deutschland verbietet Leihmutterschaft – Ausland freut sich über Export-Boom

In Deutschland bleibt die Leihmutterschaft streng verboten, weshalb immer mehr Paare ihre Kinder einfach im Ausland bestellen. Während die Politik noch über Moral und Gesetze streitet, ist der Nachwuchs längst per Express-Lieferung aus dem Nachbarland unterwegs. Das deutsche Gesetz ist so alt, dass es wahrscheinlich noch auf Steintafeln gemeißelt wurde. Bundeskanzler Friedrich Merz findet das Verbot gut, weil Ordnung sein muss. Für deutsche Paare bedeutet das: Wer ein Baby will, braucht keinen Storch, sondern ein Flugticket und gute Nerven beim Zoll. Vizekanzler Lars Klingbeil schaut derweil ratlos auf die Statistik, denn Deutschland exportiert zwar Autos, importiert seine Erben aber jetzt massenhaft als Reisegepäck. Man darf in diesem Land zwar alles mit dem Handy regeln, aber für ein Kind muss man immer noch über die Grenze wie ein Schmuggler. Am Ende ist das Baby dann da, spricht aber vielleicht fließender Englisch oder Ukrainisch als seine Eltern. Die Regierung hofft nun, dass die Babys bei der Einreise wenigstens ein gültiges Visum und eine Arbeitserlaubnis für den Rentenmarkt dabei haben. Wer kein Kind bekommt, kann ja immerhin noch eine Aktie kaufen, meint die CDU. Deutschland bleibt eben das Land, in dem man für eine Baugenehmigung länger braucht als für eine ganze Kindheit im Ausland.

21.07.2026, 13:01 · Ausgabe Nr. 546

Original Nachricht

Beim Thema Leihmutterschaft klaffen in Deutschland Gesetz und Lebensrealität weit auseinander. Deshalb besteht politischer Handlungsbedarf. Von M. Blöcher, L. Busch und A. Kammerer.

Quelle: tagesschau.de