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Frankreich verbietet Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren ab sofort den Zugang zu sozialen Netzwerken wie TikTok oder Instagram. Die französische Nationalversammlung und der Senat haben das Gesetz mit riesiger Mehrheit beschlossen, weil die Regierung das Dauer-Zocken für gefährlich hält. Präsident Emmanuel Macron möchte, dass junge Menschen wieder mehr Zeit in der echten Welt verbringen. Am ersten Tag nach Inkrafttreten des Verbots kam es bereits zu dramatischen Vorfällen in französischen Wohnzimmern. Tausende Teenager blickten völlig verwirrt auf eine dunkle Glasscheibe in ihrer Hand und fragten sich, ob das Licht am Ende des Flurs eine neue Grafik-Engine ist. Experten befürchten, dass Kinder nun gezwungen sind, ihre Eltern direkt anzuschauen, was für beide Seiten eine traumatische Erfahrung sein könnte. Statt kurzer Videos müssen die Jugendlichen nun wieder echte Baguettes halten und ihre Wut über schlechtes Wetter durch lautes Seufzen statt durch wütende Emojis ausdrücken. Da man für ein Verbot in Frankreich traditionell auf die Straße geht, planen die 14-Jährigen nun eine große Demonstration. Das Problem ist nur, dass niemand weiß, wo man sich ohne eine WhatsApp-Gruppe trifft oder wie man ohne Navigations-App den Weg aus dem Kinderzimmer findet. Emmanuel Macron überlegt derweil, das Verbot auf Erwachsene auszuweiten, damit seine Minister bei Sitzungen nicht mehr heimlich Katzenvideos schauen.
Ausland

Frankreich verbietet Social Media: Kinder müssen jetzt wieder draußen schmollen

Frankreich verbietet Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren ab sofort den Zugang zu sozialen Netzwerken wie TikTok oder Instagram. Die französische Nationalversammlung und der Senat haben das Gesetz mit riesiger Mehrheit beschlossen, weil die Regierung das Dauer-Zocken für gefährlich hält. Präsident Emmanuel Macron möchte, dass junge Menschen wieder mehr Zeit in der echten Welt verbringen. Am ersten Tag nach Inkrafttreten des Verbots kam es bereits zu dramatischen Vorfällen in französischen Wohnzimmern. Tausende Teenager blickten völlig verwirrt auf eine dunkle Glasscheibe in ihrer Hand und fragten sich, ob das Licht am Ende des Flurs eine neue Grafik-Engine ist. Experten befürchten, dass Kinder nun gezwungen sind, ihre Eltern direkt anzuschauen, was für beide Seiten eine traumatische Erfahrung sein könnte. Statt kurzer Videos müssen die Jugendlichen nun wieder echte Baguettes halten und ihre Wut über schlechtes Wetter durch lautes Seufzen statt durch wütende Emojis ausdrücken. Da man für ein Verbot in Frankreich traditionell auf die Straße geht, planen die 14-Jährigen nun eine große Demonstration. Das Problem ist nur, dass niemand weiß, wo man sich ohne eine WhatsApp-Gruppe trifft oder wie man ohne Navigations-App den Weg aus dem Kinderzimmer findet. Emmanuel Macron überlegt derweil, das Verbot auf Erwachsene auszuweiten, damit seine Minister bei Sitzungen nicht mehr heimlich Katzenvideos schauen.

22.07.2026, 04:02 · Ausgabe Nr. 552

Original Nachricht

Frankreich führt als erstes EU-Land ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren ein. Nach dem französischen Senat stimmte auch die Nationalversammlung mit großer Mehrheit für das Gesetz.

Quelle: tagesschau.de