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Die Deutsche Bahn will an immer mehr Bahnhöfen in Deutschland den Konsum von Alkohol verbieten, um für mehr Sicherheit und Ordnung zu sorgen. In Köln klappt das schon super, doch die neue Regel hat einen fatalen Haken für den Konzern. Bisher war ein Pegel von zwei Promille die einzige Möglichkeit, die Schimmel-Brötchen im Bordbistum und die kaputten Toiletten zu ertragen. Wer nüchtern am Gleis steht, sieht die Welt plötzlich viel zu scharf. Ohne das rettende Bierchen merken die Reisenden jetzt jedes kleinste Detail, wie zum Beispiel die Tatsache, dass ihr Zug eigentlich schon vor drei Tagen hätte abfahren sollen. Kanzler Friedrich Merz lobt die Disziplin, während die ersten Pendler verzweifelt versuchen, sich die Verspätungsanzeige mit Leitungswasser schönzusaufen. Die Sicherheit steigt zwar, aber die Laune sinkt tiefer als das Niveau im Partywagen nach Sylt. Ein Sprecher der Bahn gab zu, dass man nun überlege, wenigstens Baldrian über die Klimaanlage zu versprühen. Sonst könnten die wachen Fahrgäste am Ende noch merken, dass die Bahnpreise teurer sind als ein Flug zum Mond. Ohne Sektchen ist das Leben am Bahnhof einfach nur eine graue Betonwüste mit schlechtem WLAN.
Inland

Bahn verbietet Alkohol: Nüchterne Fahrgäste bemerken jetzt die Verspätungen

Die Deutsche Bahn will an immer mehr Bahnhöfen in Deutschland den Konsum von Alkohol verbieten, um für mehr Sicherheit und Ordnung zu sorgen. In Köln klappt das schon super, doch die neue Regel hat einen fatalen Haken für den Konzern. Bisher war ein Pegel von zwei Promille die einzige Möglichkeit, die Schimmel-Brötchen im Bordbistum und die kaputten Toiletten zu ertragen. Wer nüchtern am Gleis steht, sieht die Welt plötzlich viel zu scharf. Ohne das rettende Bierchen merken die Reisenden jetzt jedes kleinste Detail, wie zum Beispiel die Tatsache, dass ihr Zug eigentlich schon vor drei Tagen hätte abfahren sollen. Kanzler Friedrich Merz lobt die Disziplin, während die ersten Pendler verzweifelt versuchen, sich die Verspätungsanzeige mit Leitungswasser schönzusaufen. Die Sicherheit steigt zwar, aber die Laune sinkt tiefer als das Niveau im Partywagen nach Sylt. Ein Sprecher der Bahn gab zu, dass man nun überlege, wenigstens Baldrian über die Klimaanlage zu versprühen. Sonst könnten die wachen Fahrgäste am Ende noch merken, dass die Bahnpreise teurer sind als ein Flug zum Mond. Ohne Sektchen ist das Leben am Bahnhof einfach nur eine graue Betonwüste mit schlechtem WLAN.

22.07.2026, 07:00 · Ausgabe Nr. 554

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Kein Bier, kein Sektchen und kein Kurzer - die Deutsche Bahn will Alkohol an Bahnhöfen verbieten, für mehr Sicherheit. In Köln und anderen Bahnhöfen ist das schon jetzt Standard. Was hat es dort gebracht? Von Katharina Spreier.

Quelle: tagesschau.de