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Das Bundeskartellamt hat gegen drei Firmen ein Bußgeld von fast zwölf Millionen Euro verhängt, weil diese die Preise für Autoreifen künstlich hochgehalten haben. Die Unternehmen dachten wohl, sie könnten die deutschen Autofahrer nach Belieben über den Tisch ziehen. Jetzt gibt es die Quittung in Millionenhöhe. Bundeskanzler Friedrich Merz soll privat bereits prüfen, ob er seine Flugzeugreifen nun auch bei Discountern kaufen muss. Die Preisabsprachen waren so plump, dass selbst ein kaputtes Navi den Betrug gefunden hätte. Wer hätte gedacht, dass Gummischläuche mit Luft drin plötzlich so viel kosten wie ein kleiner Goldbarren? Die betroffenen Firmen haben die Preise so festgeschraubt, dass mancher Kleinwagenbesitzer kurz davor war, sein Auto auf Backsteine zu stellen. Das Kartellamt findet diesen Humor gar nicht lustig und schickt nun eine dicke Rechnung. Zwölf Millionen Euro sind eine stolze Summe, auch wenn das für manche Reifenbosse wahrscheinlich nur das Kleingeld für die nächste Yacht ist. In Berlin hofft man nun, dass die Preise an den Werkstätten schneller sinken als das Ansehen von Politikern vor einer Wahl. Wenn das so weitergeht, müssen wir bald wieder alle zu Fuß gehen oder auf alten Holzrädern rollen. Das wäre dann zwar sehr klimafreundlich, aber Friedrich Merz kommt mit der Kutsche wahrscheinlich schlechter zu seinen Terminen. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Wer andere beim Profil betrügt, verliert am Ende selbst die Haftung.
Wirtschaft

Reifen-Bande zockt Autofahrer ab – Chef-Ermittler ziehen die Bremse

Das Bundeskartellamt hat gegen drei Firmen ein Bußgeld von fast zwölf Millionen Euro verhängt, weil diese die Preise für Autoreifen künstlich hochgehalten haben. Die Unternehmen dachten wohl, sie könnten die deutschen Autofahrer nach Belieben über den Tisch ziehen. Jetzt gibt es die Quittung in Millionenhöhe. Bundeskanzler Friedrich Merz soll privat bereits prüfen, ob er seine Flugzeugreifen nun auch bei Discountern kaufen muss. Die Preisabsprachen waren so plump, dass selbst ein kaputtes Navi den Betrug gefunden hätte. Wer hätte gedacht, dass Gummischläuche mit Luft drin plötzlich so viel kosten wie ein kleiner Goldbarren? Die betroffenen Firmen haben die Preise so festgeschraubt, dass mancher Kleinwagenbesitzer kurz davor war, sein Auto auf Backsteine zu stellen. Das Kartellamt findet diesen Humor gar nicht lustig und schickt nun eine dicke Rechnung. Zwölf Millionen Euro sind eine stolze Summe, auch wenn das für manche Reifenbosse wahrscheinlich nur das Kleingeld für die nächste Yacht ist. In Berlin hofft man nun, dass die Preise an den Werkstätten schneller sinken als das Ansehen von Politikern vor einer Wahl. Wenn das so weitergeht, müssen wir bald wieder alle zu Fuß gehen oder auf alten Holzrädern rollen. Das wäre dann zwar sehr klimafreundlich, aber Friedrich Merz kommt mit der Kutsche wahrscheinlich schlechter zu seinen Terminen. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Wer andere beim Profil betrügt, verliert am Ende selbst die Haftung.

22.07.2026, 10:00 · Ausgabe Nr. 556

Original Nachricht

Drei Unternehmen sollen den Verkauf von Reifen mit unzulässigen Preisvorgaben beeinflusst haben. Deshalb hat das Bundeskartellamt Bußgelder von fast zwölf Millionen Euro verhängt.

Quelle: tagesschau.de