
Selenskyj feuert Armeechef: Ukrainische Regierung jetzt im Treuepunkte-System
Präsident Selenskyj hat Armeechef Syrskyj entlassen und sucht nun einen Nachfolger für die Spitze der Truppe. Die Entscheidung folgt auf lautstarke Proteste der Bevölkerung, die schon sauer wegen der Entlassung des beliebten Verteidigungsministers Fedorow war. Es wirkt aktuell so, als würde Selenskyj seine Minister wie alte Socken wechseln oder wie ein Trainer beim Fußball, der nach jeder Halbzeit die komplette Kabine austauscht. Wer in der Ukraine einen Ministerposten annimmt, sollte seinen Koffer am besten gar nicht erst auspacken. Das Personal-Karussell in Kiew dreht sich mittlerweile so schnell, dass die Generäle beim Salutieren einen Drehwurm bekommen. Manche Kritiker glauben sogar, dass Selenskyj eine geheime Bonus-App nutzt. Nach zehn gefeuerten Chefs gibt es den elften Posten gratis oder zumindest ein schickes T-Shirt. Während US-Präsident Donald Trump sicherheitshalber schon mal seine eigene Reality-Show Kündigung übt, fragt man sich in der Ukraine, ob bald das Losverfahren über den nächsten Armeechef entscheidet. Vielleicht wird der nächste Posten auch einfach bei einer Castingshow vergeben. Wer am schönsten das Fernglas hält, darf bleiben. Für Syrskyj heißt es jetzt erst mal Arbeitsamt statt Gefechtsstand. Der Vorteil ist klar: Er muss morgens nicht mehr so früh aufstehen und kann den Krieg endlich ganz entspannt vom Sofa aus im Fernsehen verfolgen.