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An deutschen Bahnhöfen soll das Trinken von Alkohol bald streng verboten werden, damit Reisen wieder ordentlicher wird. Wer bisher dachte, dass Verspätungen und ausgefallene Klimaanlagen nur mit drei Promille zu ertragen sind, bekommt nun ein Problem. Bundeskanzler Friedrich Merz findet die Idee super, denn Ordnung muss sein, besonders wenn man im Anzug auf den ICE wartet. Die Polizei freut sich auch schon auf den neuen Job als Getränke-Hüter zwischen Gleis eins und vier. Die Beamten müssen jetzt nämlich unterscheiden, ob jemand vor Wut über die Bahn zittert oder wegen Entzugserscheinungen. Viele Pendler fragen sich jedoch, wie sie die Durchsagen der Bahn ohne Betäubung aushalten sollen. Bisher galt die Regel, dass eine Stunde Verspätung genau zwei Dosenbier entspricht. Ohne Alkohol wirkt das kaputte Gleisbett plötzlich viel realer und trauriger. Kritiker befürchten zudem, dass die Leute jetzt auf Schnaps-Pralinen umsteigen und die Bahnhöfe nach kurzer Zeit wie Konditoreien riechen. Am Ende bleibt die bittere Wahrheit für alle Reisenden im Jahr 2026. Die Bahn kommt zwar immer noch zu spät, aber der Fahrgast merkt es jetzt wenigstens in voller Schärfe. Prost Mahlzeit.
Inland

Bahnhof ohne Bier: Bundeskanzler Merz will Pendler nüchtern sehen

An deutschen Bahnhöfen soll das Trinken von Alkohol bald streng verboten werden, damit Reisen wieder ordentlicher wird. Wer bisher dachte, dass Verspätungen und ausgefallene Klimaanlagen nur mit drei Promille zu ertragen sind, bekommt nun ein Problem. Bundeskanzler Friedrich Merz findet die Idee super, denn Ordnung muss sein, besonders wenn man im Anzug auf den ICE wartet. Die Polizei freut sich auch schon auf den neuen Job als Getränke-Hüter zwischen Gleis eins und vier. Die Beamten müssen jetzt nämlich unterscheiden, ob jemand vor Wut über die Bahn zittert oder wegen Entzugserscheinungen. Viele Pendler fragen sich jedoch, wie sie die Durchsagen der Bahn ohne Betäubung aushalten sollen. Bisher galt die Regel, dass eine Stunde Verspätung genau zwei Dosenbier entspricht. Ohne Alkohol wirkt das kaputte Gleisbett plötzlich viel realer und trauriger. Kritiker befürchten zudem, dass die Leute jetzt auf Schnaps-Pralinen umsteigen und die Bahnhöfe nach kurzer Zeit wie Konditoreien riechen. Am Ende bleibt die bittere Wahrheit für alle Reisenden im Jahr 2026. Die Bahn kommt zwar immer noch zu spät, aber der Fahrgast merkt es jetzt wenigstens in voller Schärfe. Prost Mahlzeit.

22.07.2026, 13:00 · Ausgabe Nr. 560

Original Nachricht

Für das geplante Alkoholverbot an Bahnhöfen gibt es Lob aus der Politik und von Polizeigewerkschaften. Zugleich werden Zweifel an der Umsetzung und Kritik an den Folgen für bestimmte Personengruppen laut.

Quelle: tagesschau.de