
Schmelzendes Eis: Containerschiffe nehmen jetzt die Abkürzung übers Nordpolarmeer
Das Packeis im Norden schmilzt immer weiter und macht den Weg für die sogenannte Nordwestpassage frei. Schiffe können nun direkt von China nach Amerika fahren, ohne den weiten Umweg durch den warmen Süden zu nehmen. Für die Umwelt ist das zwar eine mittelschwere Katastrophe, aber für Online-Shopper ist es ein Segen. Wer heute eine Plastik-Ente in Peking bestellt, bekommt sie morgen schon geliefert, sofern der Kapitän nicht gegen einen betrunkenen Eisbären knallt. Bundeskanzler Friedrich Merz freut sich bereits auf die neuen Handelswege. Er hofft, dass die Waren so schnell kommen, dass die Inflation gar keine Zeit hat, die Preise zu erhöhen. Donald Trump plant derweil schon den nächsten Schritt für den neuen Seeweg. Er möchte an jeder Eisscholle ein goldenes Kassenhäuschen aufstellen und Eintritt verlangen. Wahrscheinlich lässt er die Eisbären auch direkt als Zollbeamte umschulen. Die Tiere haben zwar keine Ahnung von Papieren, sehen aber in Uniform bestimmt sehr einschüchternd aus. Am Ende gewinnen also alle: Die Reedereien sparen Diesel, die Kunden sparen Zeit und das Klima spart sich einfach die kalten Winter. Wer braucht schon Gletscher, wenn man dafür eine Woche früher ein neues Smartphone in den Händen halten kann.