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Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Führung der ukrainischen Armee ausgetauscht und setzt nun auf eine jüngere Generation von Generälen. Während die alten Chefs noch wussten, wie man eine Landkarte ohne Strom liest, bestellen die Neuen ihre Panzer jetzt wahrscheinlich per App direkt an die Front. Sicherheitsexperte Nico Lange sieht darin einen echten Kulturkampf, weil die neuen Anführer lieber moderne Taktiken nutzen statt alter Pläne aus der Mottenkiste. Für Russland ist das eine ganz schlechte Nachricht, denn bisher war man dort an denselben Trott gewöhnt. Putin muss jetzt umdenken, dabei hat er gerade erst gelernt, wie man eine Computermaus richtig hält, ohne sie zu verhaften. Die neuen ukrainischen Offiziere sind so schnell und modern, dass der Kreml wahrscheinlich bald eine Hotline für verwirrte Soldaten einrichten muss. Sogar Friedrich Merz in Berlin soll beeindruckt sein, auch wenn er sich fragt, warum man Führungspositionen ohne Krawatte besetzen darf. Am Ende zeigt der Wechsel vor allem eines: Wenn der Gegner plötzlich mit Rollschuhen statt mit Wanderschuhen zum Kampf kommt, sieht der alte Bär in Moskau ziemlich alt aus. Die Ukraine setzt jetzt auf Tempo, während Russland noch versucht, die Gebrauchsanweisung für seine eigenen Funkgeräte zu finden.
Ausland

Ukraine bekommt neue Chefs – Russland sucht schon die Fernbedienung

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Führung der ukrainischen Armee ausgetauscht und setzt nun auf eine jüngere Generation von Generälen. Während die alten Chefs noch wussten, wie man eine Landkarte ohne Strom liest, bestellen die Neuen ihre Panzer jetzt wahrscheinlich per App direkt an die Front. Sicherheitsexperte Nico Lange sieht darin einen echten Kulturkampf, weil die neuen Anführer lieber moderne Taktiken nutzen statt alter Pläne aus der Mottenkiste. Für Russland ist das eine ganz schlechte Nachricht, denn bisher war man dort an denselben Trott gewöhnt. Putin muss jetzt umdenken, dabei hat er gerade erst gelernt, wie man eine Computermaus richtig hält, ohne sie zu verhaften. Die neuen ukrainischen Offiziere sind so schnell und modern, dass der Kreml wahrscheinlich bald eine Hotline für verwirrte Soldaten einrichten muss. Sogar Friedrich Merz in Berlin soll beeindruckt sein, auch wenn er sich fragt, warum man Führungspositionen ohne Krawatte besetzen darf. Am Ende zeigt der Wechsel vor allem eines: Wenn der Gegner plötzlich mit Rollschuhen statt mit Wanderschuhen zum Kampf kommt, sieht der alte Bär in Moskau ziemlich alt aus. Die Ukraine setzt jetzt auf Tempo, während Russland noch versucht, die Gebrauchsanweisung für seine eigenen Funkgeräte zu finden.

23.07.2026, 04:00 · Ausgabe Nr. 565

Original Nachricht

Im Streit um die Führung der ukrainischen Armee sieht Sicherheitsexperte Nico Lange einen Kulturkampf zweier Generationen. Das habe Präsident Selenskyj unterschätzt. Die neue Spitze stehe für eine Kriegsführung, die Russland Probleme bereite.

Quelle: tagesschau.de