
Merz will Start-ups retten: Formulare jetzt in Farbe
Bundeskanzler Friedrich Merz und sein Vize Lars Klingbeil haben eine neue Strategie mit 150 Maßnahmen vorgestellt, um jungen deutschen Firmen unter die Arme zu greifen. Die Regierung will so verhindern, dass junge Gründer ihre Koffer packen und ins Silicon Valley abhauen. Der Plan ist so simpel wie genial. Wenn ein Start-up bisher fast an der Bürokratie erstickt ist, soll es jetzt wenigstens dabei schick aussehen. Merz verspricht, dass die Stapel an Anträgen künftig aus nachhaltigem Papier bestehen, damit das Scheitern wenigstens die Umwelt schont. Klingbeil ergänzt, dass man die Digitalisierung jetzt richtig ernst meint. Deshalb können Gründer ihre Beschwerdebriefe ab sofort auch per Fax in Hochauflösung schicken. Damit die jungen Chefs nicht abhauen, bietet der Staat ihnen tolle Extras an. Wer drei Jahre ohne Gewinn überlebt, bekommt einen Gutschein für ein warmes Mittagessen in der Kantine des Finanzministeriums. Die Regierung hofft, dass die Firmen im Land bleiben, weil sie woanders die komplizierten deutschen Gesetze viel zu sehr vermissen würden. Wer braucht schon Milliarden-Investoren aus den USA, wenn man stattdessen einen schicken Stempel vom Amt für Innovation haben kann. Deutschland bleibt ein Land für Visionäre, solange die Visionäre vorher alle 36 Seiten der neuen Strategie auswendig lernen.