
Lieferdienst-Wahnsinn: In Zukunft bringt Uber sogar die neue Waschmaschine
Die Firmen Uber und Delivery Hero wollen jetzt gemeinsam Waren noch schneller zu den Kunden nach Hause bringen. Dieser sogenannte Quick Commerce soll dafür sorgen, dass niemand mehr den Fuß vor die Tür setzen muss, außer der arme Lieferbote. Bisher gab es meistens nur kalte Pizza oder lauwarme Pommes an die Haustür geliefert. Nun plant Delivery Hero mit Hilfe von Uber und vielleicht sogar Amazon, den gesamten Haushalt per App zu steuern. Wer morgens merkt, dass die Zahnpasta leer ist, bekommt sie innerhalb von drei Minuten per Drohne ins Badezimmerfenster geschossen. Die Strategie ist simpel: Der Mensch soll sich so wenig wie möglich bewegen, damit er mehr Zeit zum Bestellen hat. Bundeskanzler Friedrich Merz beobachtet das Spektakel skeptisch, während er wahrscheinlich noch überlegt, ob man Steuererklärungen auch per Pizza-Bote ans Finanzamt schicken kann. In Zukunft bestellen wir nicht mehr nur Nudeln, sondern direkt den neuen Fernseher, wenn das Programm langweilig wird. Wenn das so weitergeht, liefert Uber bald auch die Motivation für den Sportunterricht direkt auf die Couch. Amazon reibt sich derweil die Hände und wartet nur darauf, dass wir irgendwann sogar unsere eigene Meinung als Blitzangebot im Abo bestellen. Es geht längst nicht mehr nur um Essen, sondern um die totale Faulheit auf Knopfdruck.