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Der Aufsichtsrat von Porsche hat weitreichende Sparmaßnahmen bestätigt, durch die nun Tausende Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. Damit zeigt die Führungsetage endlich Herz für die Umwelt. Wer nicht mehr zur Arbeit fahren muss, verstopft auch nicht die Autobahn mit seinem alten VW Golf. Die Chefs sparen dabei zuerst an den Menschen und erst ganz spät beim Champagner. Das ist logisch, denn man kann nicht mit Wasser auf den Erfolg anstoßen. Tausende Mechaniker dürfen nun zu Hause bleiben und dort heimlich an ihren Toastern schrauben. Der Aufsichtsrat findet die Idee super, weil weniger Personal auch weniger Gemecker in der Kantine bedeutet. Die Stimmung in Zuffenhausen ist so gut wie bei einer Beerdigung, bei der man den Erbschaftsstreit schon ahnt. Bundeskanzler Friedrich Merz lobte die Entscheidung vermutlich indirekt, da Effizienz ja sein zweiter Vorname ist. Am Ende bleibt Porsche ihrer Linie treu. Das Auto ist schnell, der Rauswurf ist schneller. Wer braucht schon zehntausend Kollegen, wenn man auch einfach eine sehr teure goldene Uhr am Handgelenk tragen kann. Porsche-Fahren bleibt eben ein Privileg, vor allem für die, die noch dort arbeiten dürfen.
Wirtschaft

Porsche spart fleißig – Wer keinen Job hat braucht keinen Parkplatz

Der Aufsichtsrat von Porsche hat weitreichende Sparmaßnahmen bestätigt, durch die nun Tausende Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. Damit zeigt die Führungsetage endlich Herz für die Umwelt. Wer nicht mehr zur Arbeit fahren muss, verstopft auch nicht die Autobahn mit seinem alten VW Golf. Die Chefs sparen dabei zuerst an den Menschen und erst ganz spät beim Champagner. Das ist logisch, denn man kann nicht mit Wasser auf den Erfolg anstoßen. Tausende Mechaniker dürfen nun zu Hause bleiben und dort heimlich an ihren Toastern schrauben. Der Aufsichtsrat findet die Idee super, weil weniger Personal auch weniger Gemecker in der Kantine bedeutet. Die Stimmung in Zuffenhausen ist so gut wie bei einer Beerdigung, bei der man den Erbschaftsstreit schon ahnt. Bundeskanzler Friedrich Merz lobte die Entscheidung vermutlich indirekt, da Effizienz ja sein zweiter Vorname ist. Am Ende bleibt Porsche ihrer Linie treu. Das Auto ist schnell, der Rauswurf ist schneller. Wer braucht schon zehntausend Kollegen, wenn man auch einfach eine sehr teure goldene Uhr am Handgelenk tragen kann. Porsche-Fahren bleibt eben ein Privileg, vor allem für die, die noch dort arbeiten dürfen.

23.07.2026, 10:00 · Ausgabe Nr. 572

Original Nachricht

Seit Monaten laufen bei Porsche Verhandlungen über weitere Sparmaßnahmen. Nun hat der Aufsichtsrat seine Unterstützung für den aktuellen Stand zugesagt. Laut Medienberichten könnten damit Tausende weitere Jobs wegfallen.

Quelle: tagesschau.de