
Galeria schließt 33 Filialen – Letzte Kunden aus Versehen eingemauert
Die Warenhauskette Galeria will an 33 Standorten prüfen, ob die Filialen für immer abgeschlossen werden. Für die Mitarbeiter bedeutet das wieder einmal Zittern und Hoffen auf ein Wunder. Das Management rätselt derweil, warum die Menschen lieber im Internet kaufen, statt drei Stunden lang eine Verkäuferin in der Abteilung für Tischdecken zu suchen. Experten vermuten, dass der Geruch nach alten Parfümproben und das Licht einer U-Boot-Station doch nicht so einladend sind wie gedacht. In den betroffenen Häusern herrscht Endzeitstimmung zwischen reduzierten Socken und verstaubten Kaffeemaschinen. Die einzige Sorge der Geschäftsführung ist aktuell, wie man die Rolltreppen zum Stehen bekommt, ohne dass sie dabei laut quietschen. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die Lage als schwierig, betonte aber, er habe selbst schon lange keine Krawatte mehr in einem echten Laden gekauft. Wenn es so weitergeht, dienen die riesigen Gebäude bald nur noch als Geisterhäuser für Menschen, die sich verlaufen haben. Die letzte Rettung wäre wohl, jede Filiale in ein riesiges Lager für Pakete umzubauen, die man dann online bestellt. Das wäre zumindest ehrlich gegenüber den Kunden, die ohnehin nur noch zum Ausprobieren von Wanderschuhen vorbeikommen, bevor sie diese im Netz bestellen. Am Ende bleibt wohl nur die traurige Erinnerung an die Zeit, als man bei Galeria noch dachte, eine Rolltreppe sei ein Freizeitpark.