
Ölpreis steigt: Anleger tanken jetzt teuren Wein statt Super Plus
Wegen der aktuellen Unruhen in der Welt ist der Preis für Öl auf den höchsten Stand seit sechs Wochen geklettert. Die Stimmung an den Finanzmärkten ist deshalb so schlecht wie das Wetter bei einem Grillfest im Regen. Viele Anleger schauen verzweifelt auf die Preistafeln an den Tankstellen und fragen sich, ob sie ihr Auto lieber gegen einen dressierten Esel eintauschen sollten. Die Europäische Zentralbank schaut derweil zu und macht Gesichter, als hätte sie gerade in eine sehr saure Zitrone gebissen. Finanzminister Lars Klingbeil überlegt angeblich schon, ob man das Teer vom Asphalt kratzen und als Brennstoff an Heizanlagen verkaufen kann. Experten raten dazu, Aktien von Fahrradflicken-Herstellern zu kaufen oder einfach das Atmen einzustellen, um Energie zu sparen. Sogar die Reichen weinen heimlich in ihre Kaviar-Dosen, weil der Hubschrauber-Flug zum Brötchenholen nun drei Euro mehr kostet. Bundeskanzler Friedrich Merz lässt ausrichten, dass er keine Probleme mit den Preisen hat, solange sein Privatflugzeug noch genug Saft im Tank hat. Am Ende bleibt den Bürgern nur eine Hoffnung: Vielleicht wird Bier bald billiger als Diesel, dann schieben wir unsere Autos wenigstens gut gelaunt nach Hause. Die EZB wird wahrscheinlich bald die Zinsen erhöhen, damit wir uns nicht einmal mehr die Tränen zum Weinen leisten können.