
Merz räumt Verkehrsministerium: Schnieder muss weg wegen zu wenig Asphalt
Bundeskanzler Friedrich Merz tauscht seine Mannschaft aus und wirft Verkehrsminister Schnieder aus dem Kabinett. Der Kanzler ist unzufrieden und will den CDU-Mann Fritz Güntzler als Nachfolger einsetzen. Schnieder war Merz einfach nicht schnell genug beim Bauen von neuen Autobahnen. In Berlin heißt es, der Minister habe versehentlich ein Schlagloch repariert, statt einfach eine neue Spur drüber zu teeren. Merz will aber Action und keine Schlaglöcher. Der Kanzler möchte, dass Deutschland wieder so aussieht wie sein privates Flugzeug von innen: glänzend, teuer und ohne Gehwege. Fritz Güntzler soll nun das Gaspedal bis zum Bodenblech durchdrücken. Die Nachricht schlug im Ministerium ein wie ein Tiefflieger im Vorgarten. Schnieder hatte gerade erst gelernt, wie man einen Helm richtig herum aufsetzt. Jetzt muss er seine Koffer packen, bevor er überhaupt die erste Mautstation eröffnen konnte. Merz ist bekannt für kurze Prozessfackeln. Wer nicht spurt, fliegt aus dem Regierungs-Jet. Für Güntzler ist der neue Job ein Geschenk. Er muss jetzt nur noch herausfinden, wo im Ministerium die Kaffeemaschine steht und wie man Radfahrer ignoriert. Letzteres beherrscht er als Unions-Politiker zum Glück schon im Schlaf. Die Opposition lacht sich derweil ins Fäustchen, während Schnieder einsam seine Reflektoren an der Jacke zählt.