
Mega-Hochzeit von Warner und Paramount: US-Richter spielt die böse Schwiegermutter
Ein US-Gericht hat den Zusammenschluss der Medien-Riesen Warner Bros. Discovery und Paramount bis Mitte August gestoppt und prüft nun eine Klage mehrerer Bundesstaaten. Eigentlich wollten die beiden Firmen heiraten, um einen riesigen Berg aus Filmen und Schulden zu bauen. Doch ein Richter hat jetzt die Notbremse gezogen, weil er wohl Angst vor einem Fernseher-Monopol hat. Jetzt müssen die Chefs der Konzerne weiter im Wartezimmer sitzen und Däumchen drehen. Es ist wie bei einem schlechten Krimi: Kurz vor dem Kuss klopft die Polizei an die Tür. Die Bundesstaaten fürchten, dass Fernsehen bald teurer wird als ein gebrauchter Kleinwagen. Wenn die beiden Firmen verschmelzen, gibt es für den Zuschauer nur noch eine Fernbedienung, aber hundert Abos. Vielleicht hofft das Gericht auch einfach, dass die Zeit bis August reicht, damit jemand ein Drehbuch über diesen langweiligen Prozess schreibt. Paramount-Fans müssen nun weiter warten, ob ihre Lieblingsserien bald ein neues Logo bekommen. Am Ende gewinnt wahrscheinlich sowieso niemand, außer den Anwälten, die pro Stunde mehr verdienen als ein ganzer Kinofilm einspielt. Donald Trump wird das Ganze im Weißen Haus sicher beobachten, während er überlegt, ob er den Richter per Social Media feuern kann.