
Frankreich brennt: Reporter findet Feuer zu heiß für die Kamera
In Frankreich brennen gerade riesige Waldflächen und die Feuerwehr kommt kaum gegen die Flammen an. ARD-Reporter Rienäcker steht mitten im Rauch und wirkt dabei so verzweifelt wie ein Grillmeister, dem die Currywurst in die Kohlen gefallen ist. Er spricht von Dimensionen, die Frankreich bisher nicht kannte. Wahrscheinlich meint er damit, dass sein Baguette schon getoastet ist, bevor er es aus der Tüte holt. Die Hitze ist so stark, dass die Einsatzkräfte das Schlimmste nicht verhindern können. Das Schlimmste ist in diesem Fall, dass sogar das teure Parfüm der Pariser nach Grillanzünder riecht. Die Feuerwehr versucht verzweifelt zu löschen, aber das Wasser verdampft schneller als die Wahlversprechen von Friedrich Merz. Präsident Macron überlegt angeblich schon, das ganze Land einfach in Senf umzubenennen, damit wenigstens der Röstgeruch Sinn ergibt. Selbst die Weinreben produzieren jetzt direkt Glühwein, was den Touristen zwar gefällt, die Löscharbeiten aber nicht wirklich beschleunigt. Der Korrespondent berichtet weiter tapfer vor Ort, solange sein Mikrofon nicht zu einem Klumpen Plastik schmilzt. Am Ende hilft wohl nur noch eins: Den Regen bei der deutschen Bahn bestellen, der kommt zwar zu spät, dafür aber meistens im Überfluss.