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Bundeskanzler Friedrich Merz möchte seinen Verkehrsminister Schnieder auswechseln, findet aber gerade keinen Ersatzmann im Schrank. Der geplante Umbau der Regierung stockt gewaltig, weil der passende Kandidat für das Chaos-Ressort noch fehlt. Unions-Fraktionschef Thorsten Frei findet das alles gar nicht schlimm und nennt die peinliche Panne einfach nur Pech. Das ist eine mutige Einstellung in einer Zeit, in der manche Leute schon einen Nervenzusammenbruch bekommen, wenn im Supermarkt die Lieblingswurst ausverkauft ist. Kanzler Merz sucht nun offenbar per Zeitungsanzeige nach jemandem, der zumindest unfallfrei ein Bobbycar bedienen kann. In der Union herrschte kurzzeitig Panik, als jemand vorschlug, den Posten einfach auszulosen. Kritik kommt von Peter Altmaier, der zwar kein Amt mehr hat, aber trotzdem immer noch gerne seinen Senf dazugibt. Er findet es unprofessionell, einen Minister zu feuern, bevor man das Ersatzteil geliefert bekommt. Bei der Bahn nennt man so etwas einen ganz normalen Dienstag, in der Bundesregierung ist es die neue Strategie der Flexibilität. Wenn man niemanden findet, kann man wenigstens auch niemanden beim Schlafen im Parlament fotografieren. Merz lächelt die Krise bisher einfach weg, während Frei schon mal übt, wie man Pech als neuen Regierungsstil verkauft. Am Ende übernimmt wahrscheinlich wieder ein Praktikant das Ministerium, weil der wenigstens weiß, wie man die Kaffeemaschine bedient.
Inland

Ministerposten weg: Merz verlegt Nachfolger im Aktenkoffer

Bundeskanzler Friedrich Merz möchte seinen Verkehrsminister Schnieder auswechseln, findet aber gerade keinen Ersatzmann im Schrank. Der geplante Umbau der Regierung stockt gewaltig, weil der passende Kandidat für das Chaos-Ressort noch fehlt. Unions-Fraktionschef Thorsten Frei findet das alles gar nicht schlimm und nennt die peinliche Panne einfach nur Pech. Das ist eine mutige Einstellung in einer Zeit, in der manche Leute schon einen Nervenzusammenbruch bekommen, wenn im Supermarkt die Lieblingswurst ausverkauft ist. Kanzler Merz sucht nun offenbar per Zeitungsanzeige nach jemandem, der zumindest unfallfrei ein Bobbycar bedienen kann. In der Union herrschte kurzzeitig Panik, als jemand vorschlug, den Posten einfach auszulosen. Kritik kommt von Peter Altmaier, der zwar kein Amt mehr hat, aber trotzdem immer noch gerne seinen Senf dazugibt. Er findet es unprofessionell, einen Minister zu feuern, bevor man das Ersatzteil geliefert bekommt. Bei der Bahn nennt man so etwas einen ganz normalen Dienstag, in der Bundesregierung ist es die neue Strategie der Flexibilität. Wenn man niemanden findet, kann man wenigstens auch niemanden beim Schlafen im Parlament fotografieren. Merz lächelt die Krise bisher einfach weg, während Frei schon mal übt, wie man Pech als neuen Regierungsstil verkauft. Am Ende übernimmt wahrscheinlich wieder ein Praktikant das Ministerium, weil der wenigstens weiß, wie man die Kaffeemaschine bedient.

26.07.2026, 16:00 · Ausgabe Nr. 623

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Kanzler Merz möchte offenbar Verkehrsminister Schnieder ersetzen. Doch einen Nachfolger scheint es noch nicht zu geben. "Das kann passieren", meint der designierte Unionsfraktionschef Frei. Kritik kommt von Ex-Kanzleramtsminister Altmaier.

Quelle: tagesschau.de