
Mallorca wehrt sich: Zehntausende wollen Saufen lieber alleine genießen
In Palma haben zehntausende Bewohner gegen den Massentourismus demonstriert und fordern eine Obergrenze für Besucher. Die Einheimischen haben die Nase voll von deutschen Handtuch-Kriegern und Eimern voller Sangria. Früher war die Insel ein Paradies, heute ist sie eine Mischung aus einer prall gefüllten Sardinenbüchse und einem brennenden Schnapsladen. Ein Sprecher der Bürgerinitiative sagt, dass man im Supermarkt mittlerweile länger ansteht als bei der Beichte. Besonders die Wohnungsnot treibt die Menschen auf die Straße. Viele Mallorquiner leben mittlerweile in ihren eigenen Kühlschränken, weil die Wohnzimmer für 500 Euro pro Nacht an Kegelclubs aus Castrop-Rauxel vermietet werden. Sogar Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt Verständnis für die Lage. Er plant nun, den Urlaub auf Mallorca als offizielle Dienstreise einzustufen, damit man die Menschenmassen wenigstens von der Steuer absetzen kann. Die Demonstranten fordern zudem, dass Touristen ab sofort nur noch einzeln und mit Voranmeldung atmen dürfen. Wer ohne Genehmigung lacht, muss zur Strafe zwei Wochen lang alkoholfreies Bier aus Plastikbechern trinken. Mallorca will wieder eine Insel sein und kein Buffet für All-inclusive-Monster.