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In Brandenburg ist das Wasser wegen der großen Trockenheit so knapp, dass die Behörden die Entnahme aus Flüssen und das Gießen im Garten streng begrenzt haben. Für die Kleingartenvereine bricht damit eine Welt zusammen. Bisher war das Sprengen des Rasens die einzige Freizeitbeschäftigung, die neben dem Meckern über den Nachbarn noch erlaubt war. Jetzt stehen die Hobbygärtner vor ihren vertrockneten Primeln und wissen nicht weiter. Kanzler Friedrich Merz empfiehlt vermutlich, einfach mehr Privatjets zu fliegen, um die Wolken manuell auszupressen. Wer trotzdem den Schlauch auspackt, wird sofort vom Geheimdienst der Kleingartenanlage gemeldet. Die ersten Senioren wurden bereits dabei erwischt, wie sie heimlich Mineralwasser auf ihre Tomaten geschüttet haben. Ein Sprecher der Wasserbehörde erklärte, dass das Händewaschen nur noch mit Sand gestattet sei. Das spart nicht nur Wasser, sondern peelt auch direkt die Hornhaut weg. Wer noch einen grünen Rasen hat, gilt ab sofort als Staatsfeind Nummer eins oder als Besitzer einer sehr großen Blase. Um zu überleben, fangen die Brandenburger nun an, ihre Blumen kollektiv anzuhauchen. Experten hoffen, dass die Tränen der verzweifelten Gärtner ausreichen, um den Grundwasserspiegel bis zum nächsten großen Regen im Jahr 2029 wieder leicht anzuheben.
Inland

Brandenburg verbietet Wasser: Kleingärtner müssen Pflanzen ab sofort anspucken

In Brandenburg ist das Wasser wegen der großen Trockenheit so knapp, dass die Behörden die Entnahme aus Flüssen und das Gießen im Garten streng begrenzt haben. Für die Kleingartenvereine bricht damit eine Welt zusammen. Bisher war das Sprengen des Rasens die einzige Freizeitbeschäftigung, die neben dem Meckern über den Nachbarn noch erlaubt war. Jetzt stehen die Hobbygärtner vor ihren vertrockneten Primeln und wissen nicht weiter. Kanzler Friedrich Merz empfiehlt vermutlich, einfach mehr Privatjets zu fliegen, um die Wolken manuell auszupressen. Wer trotzdem den Schlauch auspackt, wird sofort vom Geheimdienst der Kleingartenanlage gemeldet. Die ersten Senioren wurden bereits dabei erwischt, wie sie heimlich Mineralwasser auf ihre Tomaten geschüttet haben. Ein Sprecher der Wasserbehörde erklärte, dass das Händewaschen nur noch mit Sand gestattet sei. Das spart nicht nur Wasser, sondern peelt auch direkt die Hornhaut weg. Wer noch einen grünen Rasen hat, gilt ab sofort als Staatsfeind Nummer eins oder als Besitzer einer sehr großen Blase. Um zu überleben, fangen die Brandenburger nun an, ihre Blumen kollektiv anzuhauchen. Experten hoffen, dass die Tränen der verzweifelten Gärtner ausreichen, um den Grundwasserspiegel bis zum nächsten großen Regen im Jahr 2029 wieder leicht anzuheben.

27.07.2026, 10:00 · Ausgabe Nr. 631

Original Nachricht

Wasserentnahme untersagt, Bewässerung begrenzt: Wegen Trockenheit gelten in Brandenburg teils strenge Regeln. Privatleute müssen sich anpassen - auch im Kleingartenverein. Von Mirja Fiedler.

Quelle: tagesschau.de