
Flug nach Kabul: Mit Abschiebe-Abo den Stau sparen
Ein Flugzeug mit 28 Afghanen ist heute von Leipzig aus direkt nach Kabul abgehoben. Laut Innenminister Dobrindt waren fast alle Passagiere schwere Jungs mit dickem Strafregister. Doch ein Mann war dabei, der gar nichts verbrochen hat und trotzdem im Flieger saß. Der Grund für seine Mitfahrt ist so einfach wie genial. Er wollte einfach nur schnell nach Hause und hatte keine Lust auf die Bahn. Wer braucht schon teure Urlaubsflieger, wenn man mit dem Staatstaxi inklusive Polizeischutz reisen kann? Im Flugzeug gab es zwar keinen Tomatensaft, dafür aber Handschellen für den modischen Look. Minister Dobrindt lobt den Service. Er will den Flugplan jetzt wohl öfter anbieten. Für Kanzler Merz ist die Sache klar: Wer nach Hause will, darf fliegen, solange er kein Rückflugticket kauft. Die Regierung spart so ordentlich Geld beim Hotel. Der unfreiwillige Tourist freut sich über die Beinfreiheit, auch wenn die Kabinencrew eher grimmig guckte. So sieht modernes Reisemanagement im Jahr 2026 aus. Schneller kommt man aktuell nur mit einer Rakete von Elon Musk weg. Deutschland zeigt mal wieder Herz für Pendler, die gerne weit weg wohnen möchten.