
Heizkostenexplosion in Moskau: Putin testet innovatives Fernwärmekonzept durch externe Dienstleister
In einer beispiellosen Geste der grenzübergreifenden Zusammenarbeit hat die ukrainische Luftwaffe gestern Nacht das Moskauer Fernwärmenetz grundsaniert. Die Ölraffinerie im Stadtteil Kapotnja erstrahlt seither in einem gesundheitsfördernden Orange, was im Kreml für helle Begeisterung und spontane nächtliche Gymnastikübungen im Luftschutzkeller sorgte. Während die russische Flugabwehr traditionell alles abschießt, was nicht bei drei auf den Zinnen des Basilius-Kathedrale hockt – vorzugsweise die eigenen Passagiermaschinen – bewiesen die ukrainischen Drohnen eine Präzision, die man bei der Deutschen Bahn höchstens noch aus Sagen und Mythen kennt. Ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums betonte staubtrocken, man habe alle feindlichen Objekte durch gezieltes Rammen mit wertvoller Industrieinfrastruktur erfolgreich neutralisiert. Dass der Flugverkehr in Moskau vorübergehend eingestellt wurde, diene lediglich der Entschleunigung einer ohnehin viel zu hektischen Gesellschaft; man wolle den Bürgern die Chance geben, das lodernde Spektakel in Ruhe vom Boden aus zu genießen, statt es arrogant zu überfliegen. Dass zeitgleich russische Raketen Kiew besuchten, sei lediglich als rustikaler höflicher Gegenbesuch im Rahmen eines diplomatischen Feuerwerk-Austauschs zu verstehen. Putin selbst soll die Illumination seiner Hauptstadt mit dem Satz kommentiert haben, dass er nun endlich verstehe, was der Westen unter einer „beheizten Debatte“ verstehe. Es bleibt abzuwarten, ob die Moskauer Feuerwehr die Raffinerie löscht oder ob man das Feuer einfach als neue, patriotische Ewige Flamme deklariert, um den Mangel an Erdgasexporten durch interne Verbrennung im großen Stil zu kompensieren. Wer braucht schon Nord Stream, wenn die Heizung direkt vom Himmel fällt?