
US-Notenbank schläft weiter: Fed-Chef hofft, dass Inflation von alleine geht
In den USA hat die Notenbank Fed erneut gezögert, die Zinsen wegen der steigenden Inflation rechtzeitig anzupassen. Notenbank-Chef Warsh warnt zwar laut vor den Risiken, aber er bewegt sich so viel wie eine Statue im Stadtpark. Das Vorgehen erinnert an das Jahr 2021, als man auch dachte, das Problem mit den Preisen würde sich von selbst erledigen. Es ist so, als würde man zusehen, wie die eigene Küche brennt, und erst mal in Ruhe ein Buch über Brandbekämpfung lesen. Warsh schaut auf die Kurven wie ein Kaninchen auf die Schlange, während die Bürger beim Einkaufen bald einen Kleinkredit für eine Packung Eier brauchen. Präsident Donald Trump fordert derweil ohnehin lieber Gold statt Papiergeld, am besten mit seinem eigenen Gesicht drauf. Die Experten rätseln nun, ob die Notenbanker einfach nur extrem entspannt sind oder schlicht die Batterien in ihren Taschenrechnern leer sind. Wenn die Zinsen nicht bald steigen, wird der US-Dollar bald weniger wert sein als das Papier, auf dem die schlechten Nachrichten gedruckt stehen. Am Ende bleibt die Hoffnung, dass die Inflation einfach keine Lust mehr hat und von alleine wieder auszieht.