
BASF spart bis zum letzten Arbeiter – Aktie feiert leeres Werksgelände
In Ludwigshafen sinkt die Zahl der BASF-Mitarbeiter erstmals seit 1954 auf unter 30.000, während das Unternehmen gleichzeitig eigene Aktien zurückkauft. Das ist eine mathematische Meisterleistung der Chefs. Weniger Menschen machen weniger Fehler, weil einfach gar keiner mehr da ist. Im riesigen Werk in Ludwigshafen hallt bald nur noch das Echo von den leeren Kantinenwänden wider. Wenn das so weitergeht, besteht die Belegschaft bald nur noch aus einem Pförtner, der morgens den Staubsaugervertreter wegschickt. An der Börse knallen trotzdem die Korken. Die Anleger finden es super, wenn eine Firma ihr Geld lieber für eigene Papiere ausgibt statt für lästige Dinge wie Monatsgehälter. Ein Sprecher erklärte stolz, dass man bald das Ziel erreicht habe, ein Chemiekonzern ohne störenden Chemie-Geruch zu sein. Die Aktie steigt, weil die Anleger hoffen, dass man bald auch die Vorstände durch billige Wackelldackel ersetzt. Bundeskanzler Friedrich Merz findet den Sparkurs sicher vorbildlich, solange genug Privatjets auf dem Firmengelände landen können. Am Ende bleibt nur noch die Aktie übrig, die sich ganz alleine im leeren Büro spiegelt. Das spart extrem viel Kaffeegeld und Nerven.