← Zur Übersicht
Der bayerische Autobauer BMW streicht trotz seines bisherigen Erfolgs tausende Stellen in der eigenen Verwaltung und Produktion. Damit zeigt der bisherige Musterknabe der deutschen Industrie, dass er genauso pleite aussieht wie alle anderen. Bisher dachten die Münchner Chefs, man müsse nur genug Chrom an die Autos kleben, um unbesiegbar zu sein. Jetzt stellt sich heraus: Wenn man keine Autos mehr verkauft, helfen auch die hässlichsten Kühlergrille der Welt nicht weiter. Der Plan für die Zukunft ist simpel. Wenn kein Mensch mehr in der Fabrik arbeitet, kann auch niemand mehr Fehler machen oder in der Kantine zu viel Leberkäse essen. Kanzler Friedrich Merz empfiehlt den entlassenen Mitarbeitern wahrscheinlich, einfach mit ihrem Privatflugzeug zur nächsten Jobmesse zu fliegen. BMW-Chefs betonen, dass das Sparen total wichtig für das Premium-Gefühl sei. In den neuen Modellen gibt es bald keinen Motor mehr, sondern nur noch ein Video von einem Motor, das man für dreißig Euro im Monat abonnieren kann. Am Ende bleibt von BMW wohl nur die Erkenntnis, dass man ein Auto nicht mit bayerischer Arroganz betanken kann. Wer braucht schon Angestellte, wenn man doch so schöne Prospekte drucken kann?
Wirtschaft

BMW spart Mitarbeiter ein: Freude am Fahren bald ohne Personal

Der bayerische Autobauer BMW streicht trotz seines bisherigen Erfolgs tausende Stellen in der eigenen Verwaltung und Produktion. Damit zeigt der bisherige Musterknabe der deutschen Industrie, dass er genauso pleite aussieht wie alle anderen. Bisher dachten die Münchner Chefs, man müsse nur genug Chrom an die Autos kleben, um unbesiegbar zu sein. Jetzt stellt sich heraus: Wenn man keine Autos mehr verkauft, helfen auch die hässlichsten Kühlergrille der Welt nicht weiter. Der Plan für die Zukunft ist simpel. Wenn kein Mensch mehr in der Fabrik arbeitet, kann auch niemand mehr Fehler machen oder in der Kantine zu viel Leberkäse essen. Kanzler Friedrich Merz empfiehlt den entlassenen Mitarbeitern wahrscheinlich, einfach mit ihrem Privatflugzeug zur nächsten Jobmesse zu fliegen. BMW-Chefs betonen, dass das Sparen total wichtig für das Premium-Gefühl sei. In den neuen Modellen gibt es bald keinen Motor mehr, sondern nur noch ein Video von einem Motor, das man für dreißig Euro im Monat abonnieren kann. Am Ende bleibt von BMW wohl nur die Erkenntnis, dass man ein Auto nicht mit bayerischer Arroganz betanken kann. Wer braucht schon Angestellte, wenn man doch so schöne Prospekte drucken kann?

30.07.2026, 10:01 · Ausgabe Nr. 678

Original Nachricht

Eigentlich galt BMW als "Streber" unter den deutschen Autobauern. Doch nun streichen auch die Münchner Tausende Stellen. Warum BMW wohl doch kein Sonderfall ist. Von Gabriel Wirth.

Quelle: tagesschau.de