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Der Deutsche Städtetag fordert vom Bund viele Milliarden Euro, damit die Menschen in den Städten bei Hitze nicht wie Schmelzkäse auf dem Asphalt enden. Die Bürgermeister wollen mehr Bäume, kühle Parks und modernere Gebäude gegen die Sonne. Bundeskanzler Friedrich Merz findet die Idee eigentlich gut, fragt sich aber vermutlich noch, ob man den Schatten nicht privatisieren und pro Minute abrechnen kann. In den Innenstädten ist es aktuell so heiß, dass Tauben ihre Eier direkt auf dem Gehweg hartkochen. Die Stadtväter schlagen nun vor, Betonwüsten in grüne Oasen zu verwandeln, bevor die Bürger anfangen, ihre Wohnzimmer in den Gefrierschrank zu verlegen. Finanzminister Lars Klingbeil soll nun das Sparschwein schlachten, damit Deutschland nicht zum Grillplatz Europas wird. Kritiker sagen, ein einfacher Ventilator für jeden Bürger wäre billiger, aber der passt so schlecht in den Bundeshaushalt. Am Ende geht es um viel Geld für ein bisschen frische Luft, während die Politiker im klimatisierten Büro schon mal den nächsten Winterurlaub planen. Wenn die Milliarden nicht fließen, hilft wohl nur noch eins: Den ganzen Tag im Supermarkt vor der Tiefkühltruhe stehen und so tun, als würde man die Erbsen ganz genau studieren.
Inland

Städte brauchen Milliarden für Schatten und ein kühles Blondes

Der Deutsche Städtetag fordert vom Bund viele Milliarden Euro, damit die Menschen in den Städten bei Hitze nicht wie Schmelzkäse auf dem Asphalt enden. Die Bürgermeister wollen mehr Bäume, kühle Parks und modernere Gebäude gegen die Sonne. Bundeskanzler Friedrich Merz findet die Idee eigentlich gut, fragt sich aber vermutlich noch, ob man den Schatten nicht privatisieren und pro Minute abrechnen kann. In den Innenstädten ist es aktuell so heiß, dass Tauben ihre Eier direkt auf dem Gehweg hartkochen. Die Stadtväter schlagen nun vor, Betonwüsten in grüne Oasen zu verwandeln, bevor die Bürger anfangen, ihre Wohnzimmer in den Gefrierschrank zu verlegen. Finanzminister Lars Klingbeil soll nun das Sparschwein schlachten, damit Deutschland nicht zum Grillplatz Europas wird. Kritiker sagen, ein einfacher Ventilator für jeden Bürger wäre billiger, aber der passt so schlecht in den Bundeshaushalt. Am Ende geht es um viel Geld für ein bisschen frische Luft, während die Politiker im klimatisierten Büro schon mal den nächsten Winterurlaub planen. Wenn die Milliarden nicht fließen, hilft wohl nur noch eins: Den ganzen Tag im Supermarkt vor der Tiefkühltruhe stehen und so tun, als würde man die Erbsen ganz genau studieren.

30.07.2026, 13:01 · Ausgabe Nr. 681

Original Nachricht

Hitzewellen belasten Körper, Psyche, Infrastruktur - umso mehr in Städten, in denen es kaum Möglichkeit zur Abkühlung gibt. Dem müsse man mit Investitionen entgegenwirken, fordert der Deutsche Städtetag.

Quelle: tagesschau.de