
Ceuta will Militär schicken – Migranten hoffen auf kostenlose Panzerfahrt
In Ceuta kommen derzeit so viele Migranten an, dass der Regionalpräsident nun die spanische Armee zur Hilfe rufen will. Hunderte Menschen schwammen zuletzt in die kleine spanische Stadt an der nordafrikanischen Küste. Der Plan klingt logisch: Wo die Polizei überfordert ist, sollen Soldaten in voller Montur helfen. Wahrscheinlich hoffen die spanischen Behörden, dass die Migranten vor Schreck direkt wieder zurückschwimmen, wenn sie die ersten müden Rekruten sehen. Ein Soldat am Strand wirkt schließlich viel einladender als ein einfacher Bademeister mit Trillerpfeife. Die Migranten fragen sich unterdessen schon, ob die Armee auch ein All-Inclusive-Paket mit Verpflegung anbietet. Vielleicht können die Soldaten ja direkt die Handtücher auf den Sonnenliegen bewachen. Bundeskanzler Friedrich Merz beobachtet die Lage genau und fragt sich vermutlich, ob er die Bundeswehr auch als Türsteher für deutsche Fußgängerzonen vermieten kann. Am Ende kommen die Soldaten wahrscheinlich sowieso mit der typisch spanischen Siesta-Pünktlichkeit an. Bis dahin haben die Migranten wahrscheinlich schon die ersten Postkarten nach Hause geschickt. Wenn Madrid wirklich Panzer schickt, wird es am Strand von Ceuta zumindest beim Einparken richtig kuschelig.